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Zwischenanlage / Anlage 11

BATTLETOURING > Westwalltour 2007

Nach der aufschlussreichen Besichtigung der Anlagen 1-8 und des «Pumpwerks» in Hallschlag (Anlage 9) setzten wir unseren Weg in Richtung ORMONT fort, wo wir den «Kampfbunker» (Anlage 10) besichtigten. Auf dem Weg nach Ormont legten wir einen Zwischenstopp "irgendwo in der Natur" ein, wo der Projektleiter Herr DRESPA uns eine Original-Höckerlinie zeigte. Ich nenne sie "Zwischen- anlage".

Nach der Besichtigung des einzigartigen «Kampfbunkers» begaben wir uns zur definitiv letzten Station dieser West- wallführung. Schnell erreichten wir den berühmt berüch- tigten Losheimer Landgraben, ein geschichtlich inte- ressanter Grenzpunkt nahe ORMONT, der heute als Hin- weistafel auf sich aufmerksam macht. Am «Losheimer Landgraben» liegt der südlichste Punkt Nordrhein-West- falens. Ich nenne ihn "Anlage 11".

Westwallführung 2007 mit Peter Drespa

Die Höckerlinie

«Höckerlinien», im Volksmund auch "Drachenzähne" genannt, sollten vor allem dazu dienen, Panzer am Durchbruch zu hindern. Es gibt zwei ver- schiedene Typen von Betonhöckerhindernissen. Die Linie hier gehört zum "Typ 1938", der bis zu 20 Tonnen schwere Panzer aufhalten sollte. Der Bau dieser Linie sieht die Errichtung von zwei parallel zueinander verlaufenden Betonfundamenten vor, auf denen Querfundamente senkrecht zur "Feind- richtung" angebracht wurden, die jeweils mit vier Betonhöckern versehen waren. Die Breite einer solchen Konstruktion betrug stolze 7 Meter, wobei die Höckergröße zur "Freundseite" von 0,4 auf 1,1 Meter anstieg. Insgesamt wurden 91 Kilometer dieses Typs Höckerlinie am Westwall gebaut.

Losheimer Landgraben, letzte Station der Westwallführung

Bei unserer Ankunft sahen wir neben einer Panzerabwehrmauer (Foto unten) auch schon die Hinweistafel an einer der Panzersperren (Foto oben), die uns über den Sachverhalt aufklärte.
Heutzutage werden Teile der Höckerlinie oft zweckentfremdet. So gibt es zahlreiche Beispiele für eine neue Nutzung solcher Grenzanlagen, sei es als Anbaustütze für landwirtschaftliche Kleingebäude, als Montageplatz von Satelliten- antennen für Wohnhäuser oder eben als Hinweistafel.

Die «Westwalltour» unter der Leitung des Herrn Peter DRESPA war ein voller Erfolg und ich kann sie nur empfehlen. Das WESTWALL- ZENTRUM EIFEL, von dem Drespa der Inhaber und Projektleiter ist, wirbt auf seiner Homepage mit "Führung quer durch den Westwall". Dies kann ich nur bestätigen.

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