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VORWORT

BATTLETOURING > Westwalltour 2007

Aus der Presse erfuhr ich, dass ab dem 2. September 2007 in den deutschen Eifelgemeinden DAHLEM und OBERE KYLL zehn Bunkeranlagen des WESTWALLS der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würden, was mich neugierig machte. Kurze Zeit später wurde ich auch schon von einem Arbeitskollegen darauf angesprochen, Letzterer interessiert sich ebenfalls für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs.
Wir recherchierten etwas im Internet und stießen tatsächlich auf eine Seite, in der die Rede von einer "Westwallführung im Dahlemer Raum" (Deutsche Eifel) war.
Wir erkundigten uns nach Datum und Ort des Geschehens und machten uns sogleich an jenem Morgen des 8. Septembers 2007 auf den Weg nach Dahlem. Wir hatten uns wohl irgendwie verfahren und stießen am Sport- flugplatz DAHLEMER BINZ auf eine Gruppe, die sich an diesem Morgen zu einem "Ausflug" bereit machte. Es war ent- schieden nicht die Gruppe, der wir uns eigentlich hätten anschließen sollen. Wir gaben zu verstehen, dass wir uns ver- fahren hatten und erkundigten uns nach dem genauen Weg unseres Ausflugsziels. Man glaubt es kaum! Im Gespräch stellte sich völlig unerwartet heraus, dass wir auf eine der durch das «WESTWALLZENTRUM EIFEL» organi- sierten WESTWALLFÜHRUNG ("das Original") gestoßen waren, genau die Tour, für die das GRENZ-ECHO einige Tage zuvor Werbung gemacht hatte.
Der Rundführer war sehr freundlich und meinte, dass wir uns auch seiner Tour anschließen könnten. Weil wir nicht wussten, was genau uns bei der anderen Tour erwarten würde und wir eh spät dran waren, entschlossen wir uns, unser Programm fallen zu lassen und uns kurzerhand auf diese Tour einzulassen.
Die
«WESTWALLFÜHRUNG» unter der Leitung des Herrn DRESPA war ein voller Erfolg und der Tag wurde ein unver- gesslicher Tag, Tag, an dem wir uns immer gerne erinnern werden...!

Zehn WESTWALL-Bunker der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden
WESTWALLZENTRUM EIFEL - PETER DRESPA

Letzten Endes ist es Herrn PETER DRESPA aus Dahlem zu verdanken, dass zehn erhaltenswerte Bunkeranlagen des WESTWALLS, die an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verlaufen, der Öffentlichkeit zu- gänglich gemacht werden konnten.

Eigentlich hätten die WESTWALL-Bunker nach dem Zweiten Weltkrieg alle gesprengt werden sollen. In den ersten Jahren der Nachkriegszeit gab es aber « administrative Missverständnisse » zwischen Staatsoberhäuptern, die dazu führten, dass viele der Festungsanlagen an der heutigen Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in ihrem Originalzustand erhalten geblieben sind. Tatsächlich stand das heutige Nordrhein-Westfalen damals noch unter englischer, und Rheinland-Pfalz unter französischer Verwaltung. Und da sich die Engländer und Franzosen nicht einig waren, wer für die Zerstörung der Bunker zuständig war, sind diese Festungsanlagen erhalten geblieben.

Die Idee der touristischen Erschließung der Eifeler Bunkeranlagen hat sich der Dahlemer PETER DRESPA zur Aufgabe gemacht und in den letzten Jahren konsequent verfolgt. Durch die Eröffnung des « WESTWALLZENTRUMS EIFEL » am 2. September 2007 hat er diese Idee in die Tat umgesetzt.

PETER DRESPA

- Interessiert sich sehr für seine Heimat und die Militärgeschichte in der Eifel-Ardennen-Region.
- Als Kind erfuhr er, ,,dass es mal einen Krieg gegeben hat und das war da wo wir zuhause sind."
-
Ist 1988 zum Militär nach Kassel/Hessen gekommen.
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Als Feldwebel bildete er über vier Jahre den Unteroffiziers-Nachwuchs für die Neuen-Bundesländer aus. Verantwortung und Ideale waren in dieser Zeit seine Motivation.
-
Gründete das WESTWALLZENTRUM EIFEL, von dem er der Inhaber und Projektleiter ist.
-
Ist heute (Stand am 18. Februar 2013) 44 Jahre alt.

Organisierte Westwallführung mit Herrn Peter DRESPA des Westwallzentrums Eifel
Dahlem, 8. September 2007

An jenem 8. September 2007 nahm ich also an der durch Herrn DRESPA organisierten WESTWALLTOUR teil. Wie sich später herausstellte, war diese Tour, «TOUR 1», wie DRESPA sie nennt, die absolute "Supertour".
Tatsächlich ist «TOURdie große Tour und umfasst die Besichtigung aller zehn Bunkeranlagen. Die Anlagen "1 bis 5" und "6" gehörten zur «Luftverteidigungszonenstellung (LVZ) Schmidtheim», die Anlagen "weiter vor- ne" waren Westwallanlagen. Man besichtigt einen Gefechtsstandbunker eines Regimentsstabs, interessante Sonder- bauwerke, die teils mit der Wasserversorgung des Westwalls zu tun hatten, und den Kampfbunker in der vordersten Linie (Highlight der Tour), der bis zur Freilegung durch das Westwallzentrum über 60 Jahre lang verschüttet und un- zugänglich war.
W
ährend der Tour werden die Teilnehmer umfassend über folgende Themenbereiche informiert:
• Allgemeine Informationen zum Westwall
• Festungsbau im Europa der 30er Jahre
• Der Westwallbau
• Militärgeschichte der Region
• Die Nachkriegszeit
• Die Altlast "Westwall"
• Der ökologische Wert des Westwalls heute.
Zu guter Letzt
erwartet den Besuchern "ganz vorne" einige Panzersperren.

Besichtigte Bunkeranlagen

TEIL I - Luftverteidigungszone (LVZ) Schmidtheim

1. PZ Leitstand

2. Kommandogerätestellung

3. Kabelbrunnen und Festungsfestnetzanschluss

4. 8,8 cm Flakstellung

5. "W6"-Wasserbehälter

6. Pumpstation

TEIL II - WESTWALL

7. Gefechtsstandbunker

8. Wasserversorgungsbunker

9. Pumpwerk

10. Kampfbunker

11. Panzersperren

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