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US-Memorial Wereth

VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN > 22.09.2012: Wereth

US-Memorial Wereth
Dedicated to the Wereth 11 &
all African American Soldiers
22 september 2012 - 11am
wereth, belgium

«Die Menschlichkeit der ostbelgischen Be-
völkerung ist
bewundernswert»

Howard W. Gutman,
US-Botschafter in Belgien

22-9-2012

TEXTQUELLE
N: Grenz-Echo

Am Samstag, dem 22. September 2012 war das MAHNMAL IN WE- RETH wieder mal Treffpunkt zahlreicher US-Delegationen und US-Militärs. So nahmen in diesem Jahr neben ranghohen Offizieren und Delegationen von Veteranenverbänden u.a. der US-Botschafter in Belgien, Howard W. Gutman, der Ministerpräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft Karl-Heinz Lam- bertz, Norbert Heukemes, Generalsekretär des Ministeriums der DG, sowie Amels Bürgermeister Klaus Schumacher an der einzigartigen Gedenkfeier in WERETH teil.
Unter den Ehrengästen weilten auch der Drei-Sterne-General Leutnant-General John W. Morgan vom «Headquarter FC» in Heidelberg, Mrs. Sandra Green, Nichte des in Wereth getöteten Robert Green, und Mrs. Elsie Pritchett, Tochter des getöteten William Pritchett, mit William's Enkel Monty.
Sie alle waren gekommen, um sich der grausamen Greueltat der elf afro- amerikanischen GIS in WERETH 1944 sowie aller schwarzen GIS, die im Zwei- ten Weltkrieg kämpften, zu erinnern.

U.S. Memorial Wereth

Für Bürgermeister Klaus Schumacher ist das Mahnmal von WERETH ein Ort, um über die «Sinnlosigkeit von kriegerischen Auseinandersetzungen nachzudenken». Außerdem erinnere es an «große Tugenden»: «Fremdenhass führt niemals zu etwas Gutem und der Weltfriede ist das größte Gut, für das es sich zu arbeiten lohnt», betonte Schumacher in seiner Rede. Hierbei hob Schumacher vor allem das Leid der Bevölkerung hervor.
Die Gedenkfeier sollte um 11.00 Uhr beginnen. Für mich persönlich war es die erste Veranstaltung in WERETH. Ich traf so gegen 9.30 Uhr ein. "Früh!", könnte man meinen. Aber nein: die Zeit verging wie im Flug...!
Die Ehrengarde traf etwas später als vorgesehen ein. Angeführt von einigen authentischen historischen US-Militär- fahrzeugen und dem «Bagpiper» (Mister Sean McCartney, «U.S. Army Retired»), begaben sich die Ehrengäste zum Ehrendenkmal WERETH.

Noch vor der Veranstaltung besuchten Sandra GREEN, der US-Botschafter Howard W. GUTMAN, Elsie PRITCHETT/ Monty (begleitet von Mathilde SCHMETZ des Remember Museums in Thimister), sowie einige andere US-Delegationen das Haus von Familie LANGER, die die Ehrengäste zum Frühstück eingeladen hatte. Es war genau das Haus, in dem die elf GIS 1944 Unterschlupf gefunden hatten, bevor sie von SS-Schergen aufgespürt und auf bestialische Weise massakriert und getötet wurden. Die Gastgeberfamilie bekam dabei als Ausdruck tiefster Dankbarkeit ein "Buch- geschenk" überreicht. Natürlich blieb der Empfang der Öffentlichkeit verwehrt.

Drei-Sterne-General John W. Morgan zählte am Frühstückstisch zu den Ehrengästen

Nicht selten fahren bei Veranstaltungen dieser Art solche Nobelkarossen vor

Sandra Green, Nichte des in Wereth hingerichteten Soldaten Robert Green

Nach der Willkommensrede der Zeremonienmeisterin Major Lawanda D. WARTHEN begrüßte die Präsidentin der Haupt- organisationsvereinigung «U.S. Memorial Wereth» Anne-Marie NOËL die Gesellschaft und bedankte sich innigst bei Hermann LANGER, der 50 Jahre nach der Greueltat das steinige Kreuz errichten ließ und dem die «Anerkennung der Familien der elf GIS für immer und ewig gewiss ist», so NOËL.
Admiral Dr. Regina BENJAMIN, 18th Surgeon General of the United States und enge Vertraute von US-Präsident Barack Obama (!) zeigte sich indes sehr berührt, nicht zuletzt weil ihr Onkel während der Ardennenoffensive in Schön- berg im Einsatz war, verschiedene Wereth-Opfer persönlich kannte und zudem bei Manderfeld in deutsche Kriegsge- fangenschaft geriet.

Rechts außen: Amels Bürgermeister Klaus SCHUMACHER

Dr. Regina BENJAMIN - 3-Sterne-General John W. MORGAN - Ministerpräsident K.-H. LAMBERTZ

Musikalisch umrahmt wurde das Ganze vom Musikverein «Waldesklang Herresbach». Besondere Widmung galt außer- dem dem Chor «Vogelweh Gospel Service», der die Gesellschaft bei seinen Darbietungen förmlich in den Bann zog. Den «Ehrensalut» spielten indes die Musiker Hartmut HAUSSER und Mark BARTOVICK sowie der Dudelsack-Spieler und US-Veteran Sean McCARTNEY.
Nach der Veranstaltung konnten alle - ob Amerikaner oder Belgier - ihre Eindrücke und Gedanken bei einem Umtrunk mit anschließendem Mittagessen in der Schützenhalle von Medell vertiefen.

«Vogelweh Gospel Service»

Sandra GREEN und Elsie PRITCHETT

Soldaten des «U.S. Regional Medical Center Landstuhl» (Kaiserslautern)

« National Anthems »

Links: Zeremonienmeisterin Major L. D. WARTHEN / Mitte: Sekretärin und Mitorganisatorin Solange DEKEYSER

Kranzniederlegung durch US-Militärs und politgesellschaftliche Honorationen

U.S. Memorial Wereth

«Während des Krieges/in der Kriegs- gefangenschaft war der « Rassen- hass » kein Thema, doch flammte er in der Nachkriegszeit leider wieder auf. Es sind noch zu viele Jahre ver- gangen, bis auch in den USA eine komplette Gleichberechtigung erreicht werden konnte», so Admiral Benja- min anlässlich der diesjährigen Ge- denkfeier in WERETH.
2011
lobte Drei-Sterne-General John W. Morgan den großen Mut und die Aufopferungsbereitschaft der elf Sol- daten afro-amerikanischer Herkunft. «Diese farbigen Soldaten kämpften für die Menschheitsideale Freiheit und Frieden und opferten trotz der da- mals präsenten und allgegenwärtigen Rassentrennung innerhalb der US-Ar- mee im Kampf gegen die Nazi-Ty- rannei ihr Leben.» Mehr zu «We- reth 11» HIER. GE-Pressearti- kel HIER.

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