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Museum December 44

Museen > La Gleize

"Wenn man davon ausgeht, dass die Amerikaner die Ardennenoffensive in Bastogne gewonnen haben, haben die Deutschen den Kampf in La Gleize verloren"
Mehrere Experten glauben jedenfalls, Hitler habe den Krieg in La Gleize verloren

Bei «LA GLEIZE» eingekesselt, lässt SS-Obersturm- bannführer «JOCHEN PEIPER», Kommandeur der Leibstandarte Adolf Hitler, dessen Kampfgruppe die 1. SS-Panzerdivision über die größte Anzahl von Panzern innerhalb der Division verfügte, 135 gepanzerte Fahrzeuge zurück und durchbricht zu Fuß mit 800 Überlebenden die amerikanischen Linien.

Nachdem er am 18. Dezember 1944 um 00.00 Uhr Sta- velot erreicht, setzt PEIPER seinen Vormarsch in Richtung LA GLEIZE fort, wo er trotz zweier Vorstösse in Richtung Stoumont und Neufmoulin von amerikanischen Truppen zum Halten gebracht wird.
Zwar gelingt es PEIPER, gemeinsam mit 800 Überleben- den zu Fuß durch die amerikanischen Linien herauszu- kommen und deutsche Front zu erreichen, jedoch wird Hitlers letzte Offensive in den Ardennen 1944- 1945 dadurch zumindest im Nordabschnitt endgültig zer- schlagen.

Der idyllische Ort La Gleize wurde durch die Ardennen-Offensive zu 85 Prozent zerstört, als sich deutsche Panzer und die amerikanische Armee dort Gefechten aussetzten

December 44 Museum La Gleize

Das im Juni 2013 nach umfangreichen Arbeiten NEU ERÖFFNETE Historical Museum «DECEMBER 44» in STOUMONT-LA GLEIZE, das im früheren Pfarrhaus von La Gleize sowie in dessen Anbau angesiedelt ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese tragischen Ereignisse so authentisch wie möglich nachzustellen. Es gibt jedem interes- sierten Besucher die Möglichkeit, Einsicht in die «Gillain-Sammlung» zu nehmen, die laut Dokumentation zu den "größten Europäischen Sammlungen aus den Kriegsjahren" gehört. Die US-Zeitschrift «The Airborne Static Line» be- zeichnete in früheren Ausgaben «December 44» sogar als «eines der besten Museen des Zweiten Weltkriegs in ganz Europa».

«December 44»-Museum seit Juni 2013 in neuem Glanz

Der neue Empfangsbereich, stark modernisiert

Raffiniert, stilvoll und architektonisch auf dem Höhepunkt stellt dieser Durchgang die Verbindung zwischen dem neu gestalteten und dem damals alten Gebäudekomplex her (die einzige lichtdurchlässige Stelle im Museum)

Der neue Shop am Ende der Besichtigung mit zahlreichen Uniformen und Gegenständen aus Ausgrabungen (zugänglich auch von außen über den damaligen Haupteingang, jetzt Nebeneingang)

Nach umfangreichen Umbauarbeiten öffnete das «December 44»-Museum in La Gleize am 20. Juni 2013 wieder seine Pforten. Zur Neueröffnung reiste sogar ein US-Veteran ein, Charles Cordin, der vor knapp 70 Jahren an der gleichen Stelle gegen die Kampfgruppe des SS-Obersturmbannführers Jochen Peiper gekämpft hatte.
Zu Beginn der Museumsbesichtigung wird die Aufmerksamkeit der Besucher auf eine Glasvitrine gelenkt. Veran- schaulicht wird hier die alliierte Befreiung Belgiens im September 1944.

Peipers persönliches Kartenbrett, ausgestellt im «December 44»-Museum

Oben angekommen richtet sich das Augenmerk gleich auf einen Ausstellungstisch, in dem Peipers kostbares Ori- ginal-Kartenbrett aufbewahrt wird. Es wurde nahe des örtlichen Pfarramtes in einem Graben zurückgelassen und nur wenige Tage nach der Ardennenoffensive vom damaligen Gemeindepfarrer (Kaplan BLOCKHIAU) gefunden.

"Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise, die Wunden wieder aufreißen kann"

Heißt es in der ostbelgischen Tageszeitung GRENZ-ECHO in ihrer Ausgabe vom 28. Juni 2013. Gezeigt wird auf jeden Fall eine beeindruckende Anzahl Ausstellungsobjekte (Figuren, Waffen, Kanonen, Abzeichen und Orden, Helme, Mützen, Karten,...), zum größten Teil im Originalzustand. Hinzu kommen seltene historische Foto- aufnahmen, unzählige Sammlungsstücke sowie mehrere authentische Szenen aus dem Winter 1944 mit u.a. einem US-Jeep sowie einer Panzerabwehrkanone, die alle die tragischen Ereignisse vor knapp 70 Jahren in der Region noch einmal in Erinnerung rufen. Am Ausgang begeben sich die Besucher noch in einen Cinemaraum, in dem ein 25-minütiger Dokumentarfilm über La Gleize 1944 gezeigt wird (auf Wunsch in Deutsch, Französisch, Niederländisch oder Englisch). Wieder im Erdgeschoss angekommen geht es zu guter Letzt in den privaten Mu- seumsshop, in dem auch Gegenstände aus Ausgrabungen, die nach dem Krieg auf dem Schlachtfeld gefunden wurden, gekauft werden können.

Erinnerung an die Ardennen-Offensive

Wo das Museum seinen Ursprung in den 60er und 70er Jahren findet, als 1970 und 1971 in der Schule von La Gleize eine Ausstellung von Fotodokumenten und eines Modells der Kriegswirren von 44 stattfand, und um die 4.000 Besucher jährlich zählte, lockt das Museum heute jedes Jahr um die 10.000 Besucher aus der ganzen Welt.

Die neuen Besitzer, Mathieu Steffens und Michel De Trez, übernahmen sämtliche Kosten für den Umbau und die Erweiterung. Die Miete wurde für eine Dauer von 30 Jahren abgeschlossen und auf einen symbolischen Wert festgesetzt. Die vorherigen Eigentümer und Kuratoren Gérard Grégoire und Philippe Gillain haben es nicht ausge- lassen, ihre Sammlungen an die neuen Besitzer abzutre- ten.

Wer sich für die Geschichte der Ardennen-Offensive interessiert, findet im neu gestalteten «December 44»-Museum viel Sehenswertes. Es vermittelt einen Einblick in die Geschehnisse der Schlacht von La Gleize und den Gesamtverlauf der Kampfhandlungen von Stoumont-Cheneux-La Gleize. Das absolute Highlight des Museums ist wohl der «Königs- tiger», damals schwerster Panzer (70 Tonnen), der mit weiteren über 100 Fahrzeugen in und um La Gleize von der Kampfgruppe Peiper aufgegeben wurde. Hauptmann Dollinger fuhr diesen Riesentank, der in den 70er Jahren res- tauriert wurde (der Anstrich allein kostete ca. 1.500 Euro). Im Gelände brauchte «Royal Tiger» 1000 Liter (!) Benzin pro 100 Kilometer.

December 44 Historical Museum
Peipers Vorstoß und Niederlage in La Gleize
Betreiber: Mathieu Steffens und
Michel De Trez

Rue de l'Eglise 7
B-4987 La Gleize (Stoumont)
TEL +32.(0).80.78.51.91

Geöffnet:
Täglich von 10 bis 18 Uhr (Letzter Einlass: 17.30 Uhr)
Außerhalb der Saison geschlossen montags und dienstags
Außerdem geschlossen am 24.12. um 16 Uhr sowie am 25.12. und 1.1.

Offizielle Webseite:

www.december44.com

Errichtet zu Ehren der 40 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die im Krieg
zwischen 1940-45 ums Leben gekommen sind, ist das «December 44»-
Museum
zunächst ein Ort des Gedenkens. An genau dieser Stelle fanden damals
erbitterte Kämpfe statt, die Hunderte Tote auf beiden Seiten forderten

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