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Montzen

MONTZEN

Seitdem ich mich für die Kriegsgeschichte interessiere, habe ich oft schon davon geträumt, meine bisherigen Erlebnisse und Erkenntnisse aus dem Zweiten Weltkrieg irgendwie in Wort und Bild festzuhalten, etwa in Form einer „Öffentlichkeitsarbeit“. Die heutige Technik hat dies gewissermaßen möglich gemacht und so entstand sie, meine kleine Webseite über den Zweiten Weltkrieg.

„Soweit so gut, doch wie vorgehen?“, fragte ich mich. Wie das so üblich ist, schrieb ich erst einmal eine Einleitung. Schnell war sie geschrieben, diese Einleitung. „Und jetzt?“, fragte ich mich. Tatsächlich nahm die Webseite schnell Gestalt an, zugegebenermaßen schneller als mir lieb war. Doch dann stellte ich mir irgendwann die Frage, ob die Webseite hier überhaupt Sinn macht, wo doch alles in Büchern, Zeitungen und natürlich im "World Wide Web" zu finden ist. „Worüber schreiben?“, fragte ich mich.

Wenn es darum geht, den Menschen die Geschichte des Zweiten Weltkriegs ansatzweise näher zu bringen, haben wir Belgier, genauer gesagt Ostbelgier aus heutiger Sicht natürlich die große Chance, einem Gebiet anzugehören, in dem sich über Jahre hinweg viele tragische Ereignisse von Beginn an des Zweiten Weltkriegs zugetragen haben.

Mit dieser Erkenntnis entschloss ich mich, meine Taktik zu ändern, nicht willkürlich irgendwelche Themen aufzugreifen und natürlich erst einmal „nur“ über meine Heimatgeschichte zu berichten (wenn nicht über meine Heimat, worüber dann, angesichts all dieser tragischen Ereignisse dieser Gegend?).

Als gebürtiger EUPENER habe ich schon so manches über Eupen berichtet. Diese Informationen veröffent- lichte ich zu einer Zeit, in der ich noch in Eupen lebte. Nun aber hat es mich nach MONTZEN verschleppt, bis Aachen sind es ungefähr 20 Minuten mit dem Auto.
Seit Ende Dezember 2009 lebe und kaufe ich in MONTZEN bzw. im Großraum von MONTZEN/PLOMBIERES und Umgebung ein und seitdem ich in der Gemeinde MONTZEN wohne, wird mein Interesse an der ein- heimischen Geschichte von Tag zu Tag größer.

Weil mich die dortige Kriegsgeschichte mittlerweile genauso fasziniert, habe ich mich als Zugezogener entschlossen, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs auf den MONTZENER (GROSS)RAUM UND DIE FRANZÖSISCHE GEMEINSCHAFT auszudehnen.

Bevor ich hier auf der Webseite weitere Themen über Montzen aufgreife, sollte ich vielleicht doch erst einmal damit beginnen, meine Gemeinde vorzustellen...

Erste Anlaufstelle, klar, WIKIPEDIA:

« Montzen ist ein Ort mit rund 3.000 Einwohnern in der Provinz Lüttich im östlichen Belgien in der Euregio Maas-Rhein. Seit der Gemeindefusion von 1977 ist Montzen ein Teil der belgischen Flächengemeinde Plombières. Die Postleitzahl ist 4850. Nach- barorte sind Welkenraedt und Kelmis. »

Ohne Zweifel handelt es sich bei Montzen um eines der ältesten ländlichen Zentren des HERVER-Landes. KURZ NOTIERT: das HERVER-Land ist insbesondere bekannt für seine regionalen Gaumenfreuden, die zu Recht den Stolz der Einheimischen aus- machen. Solltet ihr also in der Gegend sein, HERVER-Land un- bedingt mit einplanen!

Nach Montzen ist die MONTZENROUTE benannt, Eisenbahn- strecke in Belgien, die heute dem Güterverkehr zwischen dem Limburgischen Tongeren und Aachen West dient. In diesem Zusammenhang festzuhalten ist natürlich das Industriegebiet MONTZEN-GARE, welches ab 1915 unter deutscher Kriegsbe- satzung erbaut wurde.

Montzen verfügt über einige historisch-wertvolle Schätze. Abso- lut sehenswert Schloss „Seversdorp“, eine Wasserburg des 13. Jahrhunderts, besser bekannt als Schloss „Graaf“. Einige Meter davon entfernt, genauso sehenswert, Schloss „Broich“ (liegt in- mitten einer Parkanlage).

In regelmäßigen Abständen finden in Montzen Veranstaltungen jeglicher Art statt.

Montzen verfügt über einen eigenen Schützenverein und ist außerdem karnevalistisch sehr aktiv. Sie nennen sich „De Wei- bülle“ und „Montzen Alaaf“, zwei große Karnevalsvereine, die die Narrenherrschaft fest in der Hand haben...

Alljährlich findet in Montzen die große Kirmes statt. Eröffnet wird diese feierlich durch den Königlichen Schützenverein „Saint Etienne“, dessen Bestehen auf 1662 zurückzuführen ist.

Heute begeistert Montzen nicht zuletzt durch vielseitige Rad- und Wanderungsmöglichkeiten.

An Montzen vorbei die so genannte „RAVEL-Linie“. Tatsächlich handelt es sich bei Pre-Ravel L39 Gemmenich – Plombières – Montzen um eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die als Rad- bzw. Radwanderweg umfunktioniert wurde.

Montzen vermittelt pures Landgefühl und bezaubert durch eine Ansammlung präch- tiger Landschaften wie Wälder, Wiesen, Seen, Hügellandschaften, usw.

Montzen, ein absolutes Muss für Kultur-, Sport- und Wanderfreunde!

Geschichtlicher Hintergrund

Durch FÜHRERERLASS VOM 18. MAI 1940 wurde Montzen neben dem „Gebiet von Eupen-Malmedy“ und einigen anderen belgischen Dörfern dem Deutschen Reich einverleibt.

1944 spielten sich in Montzen tragische Ereignisse ab, als am 28. April die GARE DE MONTZEN durch Bombenangriffe der Alliierten stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Durch das auf der „Place communale“ (das Herz von Montzen) errichtete Kriegerdenkmal gedenken die Montzener heute an die Opfer und Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs:

Ein Katzensprung von Montzen, der Moresneter Friedhof ("Moresnet Village")

Kriegsgräberstätte auf dem Moresneter Friedhof (6 Zivilopfer)

2 US-Soldaten, die in "Moresnet Village" ihr Leben ließen...

Nicht weit vom GÖHLTALVIADUKT befindet sich in "Moresnet Village" dieses Kriegerdenkmal, welches in Gedenken an zwei amerikanischen Soldaten an genau der Stelle, an der sie ums Leben kamen, errichtet wurde.

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