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Memorial Aywaille - Teil II

VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN > 12.08.2012: Remouchamps > MEMORIAL

IM GEDENKEN AN ALL DIE TAPFEREN SOLDATEN, DIE FÜR DIE
BEFREIUNG BELGIENS IHR LEBEN GELASSEN HABEN

Philippe DODRIMONT, seit 2004 Aywailles Bürger- meister. Am 12. August 2012 lernte ich ihn kennen. Fortan sollte ich in Dodrimont eine Person sehen, die ich bewundere und respektiere.

Als Dodrimont anlässlich der Gedenkfeier am 12. August in der «RUE DE LA REID» in AYWAILLE (B) seine Willkommensrede hielt, war mir sofort klar: dieser Mann lebt für seine Gemeinde und hat ein Herz für die Bevölkerung, aber nicht nur. Gerade wenn es darum geht, all der heldenhaften Soldaten zu gedenken, die vor mehr als 65 Jahren ihr Leben für die Befreiung Europas opferten, weiß Dodrimont richtig damit umzu- gehen, die Worte zu finden und sein Empfinden ge- genüber der Menschheit auf gefühlvoller Art und Weise auszudrücken.

Memorial Aywaille, ein bedeutendes Ereignis.

Philippe Dodrimont

Sichtlich gerührt

12. August 2012. Mehrere patriotische Vereini- gungen folgten gerne der Einladung Aywailles zum Memorial 2012, der unter der Schirmherrschaft der Gemeinde stattfand und von der mir bisher nicht be- kannten Militärvereinigung «MVCG INDIAN HEAD» or- ganisiert worden war.

Das Foto unten zeigt die Patrioten und Militäran- gehörigen auf dem Weg zur Gedenkstätte.

Sichtlich gerührt: Aywailles Bürgermeister. Als die Gruppe eintraf, bat sie um Bürgermeisters Hand- schlag gegen das Verbrechen.

Nachdem sich die Menschen gegen 11.00 Uhr vor dem Rathaus eingefunden hatten und noch etwas geplauscht und gelacht wurde, konnte die Gedenkfeier so gegen 11.20 Uhr gestartet werden. Das betreffende Denkmal be- findet sich hinter dem Verwaltungsgebäude, hinter ihm der «Amelkanal».

Die Fotos unten zeigen die patriotischen Vereinigungen, wohlgeordnet, ein gut gelaunter Bürgermeister, der die Anwesenden auf das Herzlichste willkommen hieß, und das Publikum, das sich an diesem Tag ebenfalls zu Ehren der gefallenen Soldaten dort eingefunden hatte.

AUCH EINIGE MILITÄRANGEHÖRIGE WOHNTEN DER FEIER BEI
GROSSE EHRE FÜR AYWAILLES BÜRGERMEISTER: DIE ANWESENHEIT EINES KRIEGSVETERANS

POSITIV ÜBERRASCHT

War ich von dieser jungen Dame, die sich "stark für das Erinnern sowie gegen das Verbrechen einsetzt", wie sich Aywailles Bürgermeister P. Dodrimont auszu- drücken wusste.

Sichtlich betroffen und mitfühlend schilderte die Dame in ihrer Rede erst die geschichtlichen Ereignisse, wie sie sich einst in Aywaille und Umgebung zuge- tragen haben, vom Einmarsch und der Besatzungszeit der deutschen Truppen bis hin zum Eintreffen der alliierten Streitkräfte anlässlich der Befreiung Ay- wailles am 9. September 1944. Anschließend ge- dachte sie all den gefallenen tapferen Soldaten, mahnte die Menschheit und forderte letztendlich "Nie wieder Krieg!". Die Rede dauerte gut 10 Minuten.

Ergreifende Rede

INDIAN HEADS REDE, KRANZNIEDERLEGUNG - SEGNUNG, BÜRGERMEISTERS ABSCHLUSSREDE, MUSIKALISCHE SCHLUSSEINLAGE

Indian Heads Rede

Die Feierlichkeiten wurden fortgesetzt mit einer wei- teren Rede eines Herrn, der in der Mitgliedschaft der «MVCG Indian Head» einen höheren Posten zu be- setzen scheint.

Auch er rief die tragischen Ereignisse von 39/45 in Erinnerung und dankte außerdem der Gemeinde Aywaille für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung dieser ehrenwerten Feier.

Die Rede dauerte etwa 5 Minuten.

Die Kranzniederlegung - Segnung

Die Kranzniederlegung/Segnung war insofern einfühl- sam, weil der einzige an diesem Tag anwesende Kriegsveteran es sich nicht nehmen ließ, diesen Teil der Gedenkfeier persönlich zu begehen. In den Armen des Schöffen Xavier Ehlen begab er sich so ans Denk- mal und nahm dort die Segnung entgegen.

Überhaupt wurde der Kriegsveteran während der ge- samten Gedenkfeier immer wieder löblich erwähnt und wurde grundsätzlich seitens der Anwesenden mit dem nötigen Respekt und der nötigen Anerkennung gewür- digt.

Bürgermeisters Abschlussrede

Die kein Ende nahm...! Wieder einmal zeichnete sich der Bürgermeister dadurch aus, dass er die Abschluss- rede nicht als «Pflichtprogramm» ansah, er vielmehr nochmals auf die heldenhaften Soldaten, aber auch auf die Partisanen um Jean BOURGUET einging.

Jean BOURGUET wurde am 20. August 1921 in Ay- waille geboren. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ist er Jurastudent und interessiert sich von Beginn an für den Widerstand. Er beteiligte sich so u. a. an der Fäl- schung von Dokumenten, die Häftlingen, Flüchtlingen und sogar Juden zur Flucht verholfen haben sollen.

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