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Mahnmal Wereth

Denkmäler und Grabsteine

Grenz-Echo:

« Ein Mahnmal der Menschlichkeit »

Viele Denkmäler als Erinnerung an unsere Befreier sind meistens einzelnen Soldaten oder Divisionen gewidmet oder erinnern an ein bestimmtes Ereignis des Zweiten Weltkriegs. Das Mahnmal in WERETH (AMEL) fällt da etwas aus dem Rahmen ...

«Wereth Eleven»


Elf farbige GIS, deren Namen auf dem Denkmal ein- graviert sind, verloren am 17. Dezember 1944 zwischen Halenfeld und Wereth auf grausame Art und Weise ihr Leben, als sie von SS-Schergen aufgespürt und nieder- gemetzelt wurden.

Mahnmal «Wereth» - Hoher Bekanntheitsgrad


Seit 1994 erinnert das einzigartige Mahnmal in WERETH an das grausige Kriegsverbrechen und seit jeher ist der Weiler «WERETH» Anlaufstelle für hochrangige US-Dele- gationen und US-Militärangehörige.

Einzigartig


Das Mahnmal in WERETH ist das einzige Denkmal in Europa, das an die vielen gefallenen Soldaten afro-ame- rikanischer Herkunft erinnert!

Nur aus Privatinitiative entstanden

Das Mahnmal in WERETH ist allein durch die Privat- initiative der Familie LANGER zustande gekommen, wo die elf völlig unterkühlten und ausgehungerten GIS vor ihrer Hinrichtung Unterschlupf gefunden hatten.

Die Kriegsopfer von Wereth bleiben unvergessen

« Wereth Eleven - Eine grausame Geschichte »

17. DEZEMBER 1944: Elf US-Soldaten des 333ten U.S. Field Artillery Bataillons wurden am 17. Dezember 1944 in den Wirren der Ardennenschlacht von ihrer Einheit abgeschnitten. Völlig unterkühlt und entkräftet fanden sie Unter- schlupf bei der Eifeler Familie LANGER.
DURCH SS-SCHERGEN AUFGESPÜRT: Ein fataler Hinweis aus der Bevölkerung brachte SS-Truppen auf die Spur der ausschließlich farbigen Soldaten. Das kam einem Todesurteil gleich, denn die Soldaten wurden nach ihrer Ge- fangennahme unter völliger Missachtung des Kriegsrechts auf bestialische Weise gefoltert und massakriert.
GRAUSAME HINRICHTUNG: Spätere Obduktionen zeugen von einer grausamen Hinrichtung durch Genickschüsse, Bajonettstiche und Schläge. (GE, Ausgabe vom 24/09/2012).

Alles begann damit, dass der Landwirt Hermann LANGER 50 Jahre nach der Greueltat am Ort des Grauens ein Erinnerungskreuz errichten ließ. Durch Zufall wurde ein US-Soldat auf diese Stätte aufmerksam. Er recherchierte die Geschichte rund um die farbigen GIS mittels der eine amerikanische Anfrage zur Instandsetzung und Pflege des «US-Wereth-Monument» gestellt wurde. Drei bel- gische Idealisten der «CRIBA», allen voran die inzwischen verstorbene Präsidentin Adda RIKKEN, nahmen sich der Sache an und erklärten sich bereit, diese ehrenwerte Auf- gabe zu übernehmen.
Viele Jahre nun schon erinnert das einzigartige Mahnmal in WERETH an das grausige Kriegsverbrechen vom 17. Dezember 1944, das unter Mitwirkung von US-Soldaten aus SPANGDAHLEM offiziell eingeweiht werden konnte. Durch seine Einzigartigkeit wird in WERETH seit jeher nicht nur der elf massakrierten GIS gedacht. Durch seine Ein- zigartigkeit wurde außerdem der Weiler «WERETH» inter- national bekannt. Mindestens einmal im Jahr, meistens im September, begeben sich hohe US-Delegationen nach WERETH, um der farbigen Opfer zu gedenken. Mit von der Partie meistens der US-Botschafter sowie ranghohe Offiziere, Generäle, Kriegsveterane, Fahnendelegationen, Angehörige des 'US Regional Medical Center Landstuhl', Vertreter lokaler Veteranenverbände, Priester, lokale Per- sönlichkeiten und viele mehr. «Den Amerikanern liegt das Denkmal besonders am Herzen, da es ausschließlich den gefallenen schwarzen Soldaten in Europa während des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist.»

Anlaufstelle hoher US-Delegationen

« Die Story musste einfach irgendwann mal erzählt werden »

Mittlerweile gibt es auch einen Film über das Massaker von WERETH, der am 26. Februar 2011 in MEDELL (nur wenige Kilometer vom Mahnmal entfernt) uraufgeführt wurde. Der Film - THE WERETH ELEVEN - geht auf das Schicksal der elf im Dezember 1944 massakrierten GIS ein und stellt deren Geschichte an Originalschauplätzen nach. Aber nicht nur der Tod der Soldaten steht dabei im Vordergrund, sondern auch das große Leid der Hinter- bliebenen, die einen Vater, Sohn, Bruder oder Freund in WERETH verloren haben. Bewusst verzichtet «The We- reth Eleven» auf Nebenhandlungen und Spezialeffekte. «Uns ging es darum, die tatsächlichen Umstände, die zum Massaker führten, zu ergründen und zu zeigen», so der Regisseur und Drehbuchautor des Films, Robert CHILD, der für die Filmproduktion während zwei Jahren in US-Militärarchiven Recherchen durchführte.
Der Film ist die logische Fortsetzung von dem, was Adda RIKKEN über all die Jahre aufgebaut hat und vom «We- reth Memorial»-Komitee und den Offizieren des «Rocks» weitergeführt wird. (Bildquelle: imdb.com).

« Die Soldaten haben ihr Leben eingesetzt, damit wir in Frieden leben können »

Großes Lob für die in BAELEN ansässige Solange DEKEYSER (im Bild unten rechts), die in engstem Kontakt mit den Verantwortlichen der Hauptorganisationsvereinigung «U.S. MEMORIAL WERETH» steht und die alljährlichen Feierlichkeiten in WERETH tatkräftig unterstützt bzw. mit großem Einsatz mitorganisiert. Neben der Präsidentin des «Wereth Memorial»-Komitees Anne-Marie NOËL-SIMON hat die hauptdesignierte Sekretärin Solange DEKEYSER es sich zusammen mit ihren Mitarbeitern zur Aufgabe gemacht, das Andenken an die während der Ardennenschlacht ge- fallenen US-Soldaten aufrechtzuerhalten. « Die Soldaten haben ihr Leben eingesetzt, damit wir in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben können », so Solange DEKEYSER in einem durch das GRENZ-ECHO geführten Interview anlässlich der Uraufführung des Films «The Wereth Eleven».

WERETH ist tatsächlich das einzige Mahnmal in Europa, das an die vielen gefallenen Soldaten afro-amerikanischer Herkunft erinnert und zugleich ein schwarzes Kapitel ame- rikanischer Militärgeschichte mit « Rassentrennung und Rassenhass » skizziert.

Anfangs « nur » ein einfaches Kreuz aus Stein, später wurde das Mahnmal um zwei Gedenksteine erweitert und zudem das Umfeld verschönert. Es ist das «Wereth Me- morial»-Komitee, das sich bereit erklärt hat, den Unter- halt des US-Wereth-Monuments zu gewährleisten.

Finanziert wird das Projekt durch die freiwillige Arbeit von Privatleuten und Mitgliedern, die mit SPENDEN die Ge- denkstätte erhalten möchten. Eine Anerkennung an elf GIS des 333ten U.S. Field Artillery Bataillons und an alle farbigen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben und für unsere Befreiung ihr Leben ließen. (Bild- quelle: GE, Ausgabe, vom 25/05/2004).

Gedenkfeier vom
23.
Mai 2004, an der Angehörige des «US Regional Medical Center» aus Landstuhl (Kaiserslautern) teilnahmen

(
Bildquelle: GE, Ausgabe vom 25/05/2004)

« Wereth Eleven - Der Frieden muss der Weg sein »

Offizielle Internetseite der «US Memorial Wereth Association», HIER klicken

Nähere Einzelheiten zur Uraufführung des Films «The Wereth Eleven», HIER klicken

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