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Küstenstadt - In memory of

BATTLETOURING

Als ich das verlängerte Wochenende vom 21.-24. März 2008 an der Belgischen Küste verbrachte, wollte ich ei- gentlich nur ein paar Tage ausspannen, doch selbst an der Belgischen Küste wimmelt es an jeder Ecke nur so von Kriegerdenkmälern, wohin man auch schaut. Ge- wappnet mit Digitalkamera und Freundin - der ich sehr zu Dank verpflichtet bin, da sie mich bisher auf fast all meinen Touren begleitete und mein Hobby bis heute ak- zeptiert - machte ich mich also wieder mal auf Ent- deckungsreise, mit Erfolg...

An diesem Wochenende hatten wir uns am westlichsten Punkt Belgiens einquartiert, DE PANNE, von wo aus wir auch NIEUWPOORT, WESTENDE, MARIAKERKE u. OOST- ENDE besichtigten.
In jeder Stadt gab es etwas zu sehen und zu fotogra- fieren, die Denkmäler konnten noch so klein sein... :-)

Da sehr viele Denkmäler an der Belgischen Küste gefallenen Soldaten und Opfern des ERSTEN WELTKRIEGES gedenken, werde ich ausnahmsweise mal auch Denkmäler, Kriegsgräberstätte und Mahnmale aus dem ERSTEN WELTKRIEG vorstellen, nicht nur der Fotos wegen, sondern auch, weil die Welt innerhalb weniger Jahrzehnte von zwei großen Kriegen erschüttert wurde, die in der Katastrophe endeten, und der Erste Weltkrieg mindestens genauso zerstörerisch gewesen ist wie sein Nachfolger.

Ähnlich wie es bei anderen Webseiten der Fall ist, möchte ich die Fotos und Bilder, die ich an diesem Wochenende gemacht habe, dieses Mal einfach nur zeigen, und zwar ohne große Kommentare und ohne viel Schnick Schnack. Zum einen waren diese Aufnahmen nicht geplant, zum anderen möchte ich die Belgische Küste im Zweiten Weltkrieg gerne noch in Form eines ausführlicheren Berichts veröffentlichen. Ich bin dennoch der Überzeugung, dass der Effekt nicht weniger interessant ausfällt, da Fotos grundsätzlich für sich sprechen... Viel Spaß!

Leopold I. war der erste König der Belgier. Nachdem Belgien am 4. Oktober 1830 die Unabhängigkeit von den Niederlanden verkündete, wurde Leopold vom belgischen Nationalkongress gefragt, ob er König der Belgier werden wolle. Am Strand von De Panne betrat Leopold dann am 17. Juli 1831 das Land, das sein künftiges Königreich sein sollte. Ein beeindruckendes Denkmal erinnert an dieses Ereignis. (Foto).

Mahnmal 'Dunkirk Veterans'

Das Mahnmal "Dunkirk Veterans" wurde 1977 auf der Leopold I. Esplanade in De Panne (oben) errichtet und erinnert an die 'Operation Dynamo', durch die im Mai 1940 mehr als 330.000 alliierte Soldaten von den Stränden zwischen De Panne und Gravelines (Frankreich) evakuiert wurden.

Hier ließ der Generalleutnant
Léopold CALBERG
des belgischen Kriegsbataillons R.I.P. am
1
6. Oktober 1917 sein Leben.

Albert I Monument

Albert I. war von 1909 bis 1934 König der Belgier. Im Jahre 1913, als die Kriegsgefahr immer größer wurde, erhöhte Albert I. die Stärke der belgischen Armee auf rund 350.000 Mann. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges lehnte er die Forderungen des benachbarten Deutschen Kaiserreiches nach freiem Durchmarsch der kaiser- lichen Armee durch Belgien ab und ließ das belgische Territorium verteidigen.
Auf Initiative und mit der Unterstützung der Kriegsveteranen des Ersten Weltkrieges wurde ihm in Nieuwpoort ein ehrenwertes Denkmal gewidmet, das Albert I Monument.
Die Ufer der IJzer wurden wegen der wichtigen Rolle, die diese
r Fluss während des Krieges spielte, hierfür gewählt.
Das Denkmal datiert aus
dem Jahre 1938 und wurde durch Julien de Ridder entworfen.
Das Monument ist kreisförmig und hat einen Durchmesser von 30m. Zwanzig Säulen aus Backstein aus dem IJzertal tragen einen Ringbalken mit einem Umfang von 100m, über einer kreuzförmigen Terrasse. Oben auf dem Ringbalken gibt es einen Rundgang mit Orientierungstafeln, der eine wunderbare Aussicht auf die IJ
- zerebene bietet.
Das Monument wurde in den Jahren 1973-1974 gründlich restauriert. Am ersten Sonntag im August findet hier die Nationale Ehrung für Seine Majestät König Albert I und die Helden der IJzer statt.
Albert I. war ein passionierter Bergsteiger und Kletterer. Er starb bei einem Kletterunfall bei Marche-les-Dames in der belgischen Ardennenregion in der Nähe von Namur.

Fotos unten: Atlantikwall:
Beobachtungsbunker
3/HKAA823 des Stützpunktes SEYDLITZ
(Küstenverteidigungsabschnitt AOK15 - KVA A3)
Westende

(
Ausführlicher Bericht folgt!)

Entdeckt in Westende-Bad. Vermeindlicher Krater?

Domein Raversijde... (Ausführlicher Bericht folgt!)

Bilder unten: Britischer Soldatenfriedhof mit Ge- fallenen des Ersten Weltkrieges. Es nennt sich "Ramscappelle Road Military Cemetery" und be- findet sich ca. 2 Kilometer östlich von Nieuwpoort auf der N367.

"
Ramscappelle", zu deutsch "Ramskapelle", ist ein 'Polderdorf' in Westflandern und eine Randgemeinde von Nieuwpoort. Im Osten wird er durch die IJzer begrenzt, ein Küstenfluss im Grenzgebiet zwischen dem französischen und belgischen Flandern, der bei Nieuw- poort in die Nordsee mündet.

Das
flämische Nieuwpoort ist bekannt durch sein 'KOMPLEXES SCHLEUSENSYSTEM', das in der Ver- gangenheit DURCH ÜBERFLUTUNG wiederholt dafür gesorgt hat, dass die Stadt und ihre Randgemeinden vor derberrumpelung" und Besatzung fremder Armeen geschützt blieben.
So befahl König Albert I im Jahre 1914, als die deutschen Truppen unter Kaiser Wilhem II in Belgien ein- marschierten, Nieuwpoort erneut zu überfluten. Die so errichtete Front zwang den Feind, sich zurückzuziehen, und konnte bis zur siegenden Endoffensive im Jahre 1918 gehalten werden. Doch genau diese Frontlinienposition wurde dem kl. Polderdorf Ramskapelle zum Verhängnis. Ende des Ersten Weltkrieges glich dieses einem großen Trümmerfeld. Seine Wiedererrichtung begann Anfang der 20er Jahre.

Der Soldatenfriedhof "Ramscappelle Road Military Cemetery" wurde im Juli 1917 errichtet und nach dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918 ständig vergrößert. Er gedenkt den gefallenen Soldaten des 15. Armeekorps, der die Frontlinie zwischen Sint-Gregorius (heute Sint-Joris), nahe Rams- kapelle, und der Küste verteidigte.

Fortsetzung folgt...!

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