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Hombourg

Soldatenfriedhöfe

Nur einige wenige Kilometer von meinem Wohnsitz entfernt liegt die kleine bel- gische Dorfgemeinde Hombourg. Ganz am Ende der Ortschaft liegt der ame- rikanische Ehrenfriedhof Henri-Chapelle ("Henri-Chapelle" genannt aber auf Hombourger Gebiet).
Hombourg wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Heute ist die Ortschaft Teil der Gemeinde 'Plombières'.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Hombourg an das Dritte Reich annektiert. Der Hombourger Bahnverkehr wurde dadurch erheblich verändert. Der Bahnhof wurde zur Station der Reichsbahn und sechsmal am Tag fuhr dort ein Zug in Richtung Aachen. Dies ging allerdings erst nachdem der 1940 von belgischen Truppen gesprengte Tunnel zwischen Hombourg und Hindel notdürftig durch eine 50 Meter lange Parallelstrecke ersetzt wurde.

Die Gemeindeschule von Hombourg

Früheres Gemeindehaus

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hombourger Bahnhof von der deutschen Reichsbahn genutzt

Wie es vielerorts in den wallonischen Dörfern der Fall ist, gedenkt auch Hombourg mit einer Gedenkplakette den im Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg (keine Angabe) gefallenen Söhnen der Stadt.
Der Erste bzw. Zweite Weltkrieg brachte Hombourg so 11 Todesopfer. Es handelt sich hierbei nicht nur um Soldaten sondern auch um ein Opfer aus der Zivilbevölkerung.

Gedenkplakette für die gefallenen Söhne der Stadt

Denkmal für die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Stadt

Es gibt kaum eine wallonische Gemeinde, in der auf deren Friedhof nicht an die heldenhaften Soldaten der Stadt im Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg gedacht wird. Auf dem Friedhof von Hombourg an der Dorfkirche erwartet den Besucher dieses Kriegerdenkmal.

Gestorben für das Vaterland

Das Denkmal gedenkt den vielen Soldaten, die sich in den beiden Weltkriegen für das Vaterland geopfert und bei den vielen Gefechten, wo immer sie auch kämpften, ums Leben kamen. Der kleine Friedhof neben der Dorfkirche weist ebenfalls so manche Soldatengräber auf, die beim Betreten der Anlage direkt ins Auge fallen. Es ist der Nationale Verband der Kriegsveteranen, kurz F.N.C. (Fédération Nationale des Combattants), der sich ganz bewußt für den Erhalt dieser Gräber einsetzt.

Hombourg, ein kleines unscheinbares Dorf, welches jedoch durch seine Verbundenheit mit dem Vaterland wahre Schätze verbirgt

Die Ortschaft Hombourg mit ihren 1.000 Einwohnern erstreckt sich über 16 Quadratkilometer und besteht aus vielen verstreuten Weilern mit hervorragender Aussicht auf das 'Herver Land'. Durch ihre Verbundenheit mit dem Vaterland weist Hombourg zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Schätze auf, die bei der Durchfahrt des Ortes in jedem Falle einen Besuch lohnen.

Zur Erinnerung: In Hombourg befindet sich dieser kleine belgische MG-Bunker, in Fachkreisen "Abri G" genannt. Einer der vielen vorgeschobenen Stellungen der Befestigten Stellung Lüttich als Teil des belgischen Verteidigungsapparates im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Zu finden in der RUE DU CHEVAL BLANC in B-4852 Hombourg.

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