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Henri-Chapelle

Soldatenfriedhöfe

Der US-Ehrenfriedhof von HENRI-CHAPELLE. Neben dem wohl berühmtesten und für mich persönlich beeindruckendsten Soldatenfried- hof meiner Gegend ist der « American Ceme- tery Henri-Chapelle » insofern von besonderer Bedeutung für mich, weil in ihm ein ganzes Stück Heimatgeschichte steckt. Tatsächlich ruhen dort rund 8.000 gefallene US-Soldaten, die größtenteils ihr Leben bei der Ardennen- offensive 1944 oder bei Luftkämpfen in die- sem Raum ließen.

7.989 gefallene US-Soldaten

Wir schreiben den 11. September 1944, jener Tag, an dem 10 Gemeinden der Region Welkenraedt-Baelen-Plombières durch die Alliierten befreit wurden.

« Wir glaubten alles hinter uns gelassen zu haben, doch dann fuhren sie in Scharen an uns vorbei, die Gefallenen und Opfer des Zweiten Weltkriegs. Von überall kamen sie her, um bei uns in Frieden zu ruhen. »

Die etwa 23 Hektar umfassende Gedenkstätte in Hombourg, genannt « Kriegsfriedhof von Henri-Chapelle », ist ein Soldaten- friedhof mit 7.989 gefallenen amerikanischen Soldaten vom Zweiten Weltkrieg, von denen die meisten ihr Leben bei der Abwehr der deutschen Gegenoffensive in den Ardennen oder bei Luftkämpfen in diesem Raum ließen. Letztere kamen aus 49 US-Bundesstaaten, Kolumbien, Panama und England.

Der Friedhof wurde von der 1. US-Infanteriedivision der 1. U.S. Army als Kriegsgräberstätte eingerichtet. Er wurde nach der historischen Stadt « HENRI-CHAPELLE » (zu deutsch « Heinrichs- kapelle ») benannt (Ortsteil von Welkenraedt, ca. 17 Kilometer südwestlich von Aachen).
Offiziell eingeweiht wurde er am 9. Juli 1960 durch zahlreiche Persönlichkeiten, 12 Jahre zuvor am 9. Juni 1948 fand die erste Beisetzung statt.

Jedes Jahr findet dort seit 1945 der Memorial Day statt, an dem General Eisenhower in Person das erste Mal teilnahm.

Die Anlage ist in acht Parzellen unterteilt. Jede Parzelle trägt einen Buchstaben (von A bis H). Die Grabsteine sind leicht bogenförmig angeordnet und zeigen auf das Hinterland im Osten, das früher einmal Schlachtfeld war. In 35 Gräbern liegen jeweils zwei Brüder Seite an Seite, in einem Grab liegen sogar drei Brüder. Darüber hinaus gibt es 94 Grabstätten unbekannter Soldaten.

Nahezu alle Ruhestätten werden von ortsansässigen Familien fürsorglich mit Blumen geschmückt. Unterhalt und Pflege dieses Ehrenfriedhofs obliegen jedoch der American Battle Monuments Commission.

Der auf diesem Friedhof ruhende ranghöchste Offizier ist General Frederick W. Castle von der US-Luftwaffe. Auch heute noch wird auf diesem Friedhof beigesetzt, denn immer noch werden in der Umgebung die sterblichen Überreste ver- misster Soldaten gefunden.

Auf DIESER SEITE findet ihr eine LISTE ALLER SOLDATEN, die im amerikanischen Soldatenfriedhof von Henri-Chapelle begraben wurden.

Alle weiteren Informationen findet ihr im Internet oder
anderen Medien. Besonders empfehlen möchte ich die Seite www.TROIS-FRONTIERES.be. Exzellente Seite mit vielen detaillierten Hinter- grundinformationen, ein absolutes Muss! (auch in dt. Sprache).

The Temporary Cemetery in 1946

HENRI-CHAPELLE AMERICAN CEMETERY AND MEMORIAL
Rue du Mémorial Américain 159
B-4852 HOMBOURG

Telefon: +32 (087) 68.71.73

Eintritt: frei (verboten für Hunde).
Öffnungszeiten: jeden Tag von 09.00-17.00 Uhr, ausgenommen am 1.1. und 25.12.
Rundführungen auf Anfrage möglich.

Das Fotografieren auf dem Friedhof ist gestattet, werden die Aufnahmen jedoch für kommerzielle Zwecke verwendet, ist vorher eine entsprechende Genehmigung bei der American Battle Monuments Commission einzuholen.


Informationen über die Ausschmückung der Gräber sind bei der örtlichen Friedhofsverwaltung erhältlich.

GPS-Daten: N50 41.803 E5 53.932.

WEITERE SEHENSWÜRDIGKEITEN in und um Henri-Chapelle:

- Kirche Sankt Georg
- Moresnet-Chapelle, auch "Eikchen" genannt (Wallfahrtsort)
- Schloss Baelen + Schloss Ruyff (in direkter Nachbarschaft zu Schloss Baelen).

Feierlichkeiten vom 17. September 2009 anlässlich der 18. Grabadoption in Anwesenheit des Bischofs A. Jousten

Aloys Jousten (* 2. November 1937 in Sankt Vith) ist belgischer Abstammung, 1962 wurde er zum Priester geweiht.
Seit 2001 ist Jousten der 91. Bischof des Bistums Lüttich (B).

Der US-Soldatenfriedhof von Henri-Chapelle(B) heute, schneebedeckt, exakt 66 Jahre danach:

Winterliches Herver Land - Blick auf Aubel und Umgebung

Mit der freundlichen Unterstützung der Gemeinde PLOMBIERES/HOMBOURG. Bild- u. Fotomaterial: TROIS-FRONTIERES.be / HOMBOURG.be / AOMDA.org / liberty-group.forumactif.net / BEST-OF-VERVIERS.be

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