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Erster Verlegeort

EUPEN > Erste Stolpersteine

Seit Januar 2003 erinnert der Kölner Bildhauer Gunter DEMNIG an die Opfer der Nationalsozialisten, indem er vor deren letzten Wohnort so genannte Stolpersteine“ (Gedenktafeln aus Messing) in den Boden einlässt.
Im Oktober 2013, genauer gesagt am 20. Oktober 2013, fast 11 Jahre nach dem Start der Aktion, wurden auch in EUPEN (B) die ersten fünf Stolpersteine verlegt. Es sind die ersten Stolpersteine, die überhaupt in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens verlegt wurden.
Der erste von ihnen wurde in der SIMARSTRASSE eingelassen, vor dem HausSimarstraße 124“, und erinnert an den ehemaligen Eupener Polizeikommissar FRIEDRICH -FRITZ- HENNES, der am 4. November 1940, nach mehreren Verhaftungen, von Aachen aus mit einem Gefangenentransport in das Konzentrationslager Sachsen- hausen überstellt wurde und dort am 9. April 1941 unter ungeklärten Umständen verstarb.

Die ersten fünfStolpersteinefür die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens
Am 20. Oktober 2013 fanden in EUPEN (B) die ersten beiden Verlegungen statt - Erste Verlegestation:
HausSimarstraße 124“ - In Gedenken an Friedrich HENNES

Eingeladen zur Stolpersteinverlegung hatten die Regie- rung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die Stadt Eupen und das EuropeDirect“-Informations- zentrum. Wichtigster lokaler Partner der Verlegung war jedoch die in der Region aber auch außerhalb durchaus bekannte ostbelgische Fachabteilung GrenzGeschichte DG an der Autonomen Hochschule in der Deutsch- sprachigen Gemeinschaft, die sich unter anderem der Aufarbeitung der Zeitgeschichte der Region widmet.

Gedacht wurde in einer ersten Phase dem ehemaligen Eupener Polizeikommissar Friedrich HENNES. Die Verlegung fand direkt vor dem Wohngebäude Simar- straße 124“ statt, wo HENNES 1940 lebte.

Alessandra (Sandy) WINTGENS, eine Ur-Enkelin von Fritz HENNES, wohnte der Gedenkfeier bei und hielt eini- ge persönliche, ergreifende Worte über die Familie.
Schülerinnen und Schüler der Eupener Pater-Da- mian-Schule in Eupen waren an diesem Sonntagnach- mittag ebenfalls anwesend und haben sich bereit erklärt, die Gedenkfeier durch eigene Beiträge zu bereichern. Für musikalische Unterhaltung war ebenfalls gesorgt.
Neben dem Hauptinitiator des Stolperstein-Projektes Dr. Herbert RULAND, der die Gesellschaft durch die Feier führte, hielt auch G. DEMNIG einige mahnende Worte.

Die Kosten für diese Verlegung wurden von der Fachab- teilung GrenzGeschichteDG übernommen, aber auch die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und die Stadt Eupen unterstützten die Aktion.

Polizeikommissar Friedrich HENNES

Das HausSimarstraße 124“, wo der Eupener Polizeikommissar Friedrich HENNES 1940 lebte

Stolpersteinverlegung / Gedenkfeier vom 20. Oktober 2013 in Eupen
Fotogalerie - Teil I

Das Kamerateam des belgischen Rundfunk- und Fernsehsenders BRF geht in Stellung

Letzte Absprachen kurz vor der Veranstaltung

Blick in die Menschenmenge - Beginn der Feierlichkeiten

Interessierte Kinder

Das tragische Schicksal der Familie SCHALIT
Rosa SCHALIT-MENDELZWAIG - Sie reiste mit ihrem Ehemann und ihren Kindern aus Israel an, um
der Gedenkfeier mit ihrer Familie beizuwohnen
(
Siehe hierzu auch den Beitrag zum zweiten Verlegeort Haus Gospertstraße 54“)

Dr. Herbert RULAND der Fachabteilung „GrenzGeschichteDG“,
Hauptinitiator des Stolperstein-Projekts in Eupen

Alessandra (Sandy) WINTGENS, Ur-Enkelin von Friedrich HENNES

Schülerinnen und Schüler der Pater-Damian-Schule erklärten sich bereit,
die Gedenkfeier durch eigene Beiträge zu bereichern

Bildhauer Gunter DEMNIG
Hier bei seiner Arbeit mit anschließender Rede

Musikalische Darbietungen überzeugten - Das Wetter an diesem Sonntagnachmittag war ein Traum

Zahlreiche politische Vertreter zugegen, darunter
Ministerpr
äsident Karl-Heinz LAMBERTZ, Parlamentspräsident Alexander MIESEN sowie
Karl
-Heinz KLINKENBERG, Eupens Bürgermeister (v.l.n.r.)

Radio- und Fernsehsender, die Presse sowie Hobbyfotografen waren ebenfalls gekommen
(Hier abgebildet: Emmanuel ZIMMERMANN des BRF Eupen)

In Gedenken an Friedrich -Fritz- HENNES

Alle weiteren Informationen über die Veranstaltung und das tragische Schicksal des
ehemaligen Eupener Polizeikommissars Friedrich HENNES findet ihr
HIER

Zum
zweiten Beitrag
Stolperstein-Verlegung am
Haus „Gospertstraße 54“ (Familie SCHALIT) geht es
HIER

Textquelle: GRENZ-ECHO / GRENZGESCHICHTE.EU0000000000Bildquelle F.Hennes: GRENZ-ECHO

Fotos: bunkertours.be

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