bunkertours.be

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Die Westoffensive (Fall Gelb)

Heimatgeschichte

70. Jahrestag des Einmarschs deutscher Truppen in Belgien

Am 10. Mai 2010 jährte sich der Beginn des Westfeldzugs zum 70. Mal.

Im Herbst 1939 wird die Angriffsstrategie zur Umgehung der stark befestigten französischen Verteidigungslinie ausge- arbeitet. Sie sieht einen Angriff über die neutralen Niederlande und Belgien vor. Der so genannte »Sichelschnittplan« wird geboren.

Wir schreiben das Jahr 1940, genauer gesagt den 10. Mai 1940. Am Morgen des 10. Mai 1940 räumt das "Grenz- wacht-Regiment 46" belgische Straßensperren, die in den Tagen zuvor errichtet worden waren. Fall GELB beginnt, die deutschen Truppen marschieren in das Land ein...

Den monatelangen "Sitzkrieg" an der deutsch-franzö- sischen Grenze beendete die Führung des Deutschen Reichs am 10. Mai 1940 mit einer Offensive,
die so ge- nannte "Westoffensive" oder "Fall GELB". Die Angriffs- strategie war seit Herbst 1939 von Generalleutnant Erich von Manstein ausgearbeitet worden.

Der Westfeldzug wurde von der deutschen Propaganda als Durchbruch zu einer neuen, revolutionären Taktik ge- priesen,
man gab ihr den Namen "Blitzkrieg". Sie kostete der deutschen Wehrmacht rund 700 Panzer, an Flug- zeugen büßte sie 1236 Maschinen ein, weitere 323 wurden beschädigt.
Von den 1,6 Millionen französischen Kriegsgefangenen verblieb etwa 1 Million bis Kriegsende in deutscher Ge- fangenschaft, wo sie vorwiegend als Zwangsarbeiter ein- gesetzt wurden.

Beginn des Westfeldzuges (Quelle: DHM Berlin)

Kontext

Um die stark befestigte französische Maginot-Linie im Norden zu umgehen, sah Manstein's Operationsplan "Sichelschnitt" den Angriff der Heeresgruppe B unter Generaloberst Fedor von Bock auf die neutralen Niederlande und Belgien vor. Nach dem zu erwartenden Vorrücken französischer und britischer Truppen zur Unterstützung des belgischen Heers nach Belgien sollte die Heeresgruppe A unter Generaloberst Gerd von Rundstedt durch Luxemburg und die dicht bewaldeten Ardennen bis zur französischen Kanalküste vorstoßen. Dadurch konnten bereits in der ersten Phase der Offensive starke alliierte Truppenverbände eingeschlossen und die strategische Ausgangsbasis für die Eroberung von Frankreich errungen werden.

Invasion der Niederlande

In den Morgenstunden des 10. Mai 1940 bezog Hitler das zuvor ausgebaute Führerhauptquartier Felsennest in Münstereifel-Rodert in der Nordeifel. Von dort aus leitete er die erste Phase des Westfeldzuges, den Angriff auf die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich.
Der Angriff der Heeresgruppe B begann am
Morgen des 10. Mai 1940 um 5.35 Uhr. Der rasche Zugriff sollte zu- mindest in Holland ein Eingreifen der Alliierten unterbinden und die Verteidigungskräfte aufsplittern. Die Inbesitz- nahme der Ziele gelang fast überall, aber oft nur unter schweren Verlusten. Es gelang aber, die Brücken über das Hollandsch Diep bei Moerdijk, über die Noord bei Dordrecht und die Neue Maas bei Rotterdam unversehrt in Besitz zu nehmen und zu halten.
Die 18. Armee erreichte bereits am ersten Tag das IJssel- meer und am 12. Mai mit der 9. Panzerdivision Moerdijk und schnitt damit Holland auf dem Landweg ab.

Westfeldzug, Übergang über die Maas, Mai 1940 (Quelle: Bundesarchiv)

Am 13. Mai 1940 wurde noch immer um Rotterdam, einen der Eckpfeiler der „Festung Holland“, gekämpft. 15. Mai 1940: die Niederlande kapituliert nach Luftlandungen bei Den Haag und der Bombardierung Rotterdams.

Westoffensive in Belgien

09.05.1940:
Das deutsche Außenministerium setzt ein Schreiben auf, das Belgien bezichtigt, Deutschlands Kriegsgegner »völlig einseitig« begünstigt zu haben.
Man habe jedoch nicht die Absicht, ihre nationale Sou- veränität anzutasten...
10.05.1940:
Einmarsch der deutschen Truppen.
13.05.1940:
Deutsche Soldaten stehen am West-Ufer der Maas.
18.05.1940:
Lüttich, Brüssel und Antwerpen sind von den deutschen Truppen eingenommen worden.
20.05.1940:
Evakuierung bei Dünkirchen über den Seeweg.

Einmarsch in Sankt Vith, Mai 1940

Am 24. Mai 1940 gelingt deutschen Soldaten der Durchbruch zwischen Gent und Lille, Belgien kapituliert schließlich am 28. Mai 1940.

Der deutsche Angriff im Westen Live!

Seht den deutschen Angriff im Westen nun exklusiv auf dieser Webseite. Viel Spaß!

Startseite | Einleitung | NEU AUF BUNKERTOURS.BE | NEWS / AKTUELL | Der Zweite Weltkrieg | Wie der Krieg nach Belgien kam | 10. MAI 1940 | EUPEN | MALMEDY | MONTZEN | MORESNET | STAVELOT | FORTS IN BELGIEN | P.F.L. I | FORT AUBIN-NEUFCHÂTEAU | FORT BATTICE | FORT EBEN-EMAEL | FORT TANCREMONT | BELGISCHE UNTERSTÄNDE | Soldatenfriedhöfe | Denkmäler und Grabsteine | Museen | BATTLETOURING | VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN | MEMORIAL DAY | PATENSCHAFTEN VON HENRI-CHAPELLE | Nadeln im Heuhaufen | Heimatgeschichte | Zeitzeugen | Familien-Erinnerungen | Auf den Spuren unserer Großväter | Interessante zeithistorische Funde | IN MEMORY OF | GÄSTEBUCH | LINKS | ZEITUNGSARTIKEL | BUNKERTOURS.BE IN DER PRESSE | GRABADOPTION | KONTAKT | VERSCHIEDENES | Sitemap

Yahoo! Wetter

Counter


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü