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Die Eingänge

FORT BATTICE > Beschreibung des Forts

Fort Battice besaß zwei Eingänge: BE und Waucomont

BE war der Eingang in Friedenszeiten und besaß im Gegensatz zu Waucomont einen Aufzug. Bei Kriegsaus- bruch wurde der Eingang durch ein schweres Eisengitter und eine doppelte Eisenträgersperre gesichert. Ein leich- tes MG vom Typ Browning (FM 30) konnte das Gitter von einer Scharte aus beschießen.

Die Holzbrücke im Eingangsbereich konnte in ein seit- liches Kellergeschoss ausgefahren werden, sodass ein 4 m tiefes und 5 m langes Hindernis entstand.

Einige Rohre ermöglichten das Werfen von Handgra- naten nach draußen.

Das Bild oben zeigt den Haupteingang des Blocks BE. Ein kleiner Teil der Holzbrücke ist im Bild unten zu erkennen.

Waucomont war der Kriegseingang und lag vom Fort relativ abseitig. Von daher konnte man die Festung während der Kämpfe unter geringeren Problemen betreten oder verlassen.

In Friedenszeiten wohnte ein Teil der Besatzung in Holz- baracken der nahe liegenden Friedenskaserne. Von ei- nem Gebäude aus hatte man einen Zugang ins Fort ge- baut. Dessen erster Teil bestand aus einer Rutsche (einzigartig im Fort Battice!), der dann eine Steigleiter folgte.

Bei Kriegsausbruch ermöglichte die Rutsche (einzigartig im Fort Battice!) den schnellen Zugang zur unterirdischen Kaserne

Fort Battice, wie die drei anderen modernen Forts, besaß eine so genannte "Friedenskaserne". In Friedenszeiten wohnte ein Teil der Besatzung in Holzbaracken nahe der Kaserne. Die für den Bau dieser Baracken verwendeten Materialien waren so konzipiert, dass die Unterkünfte bei einem Kriegsausbruch in sehr kurzer Zeit abgebaut werden konnten. Da die Friedenskaserne und der unterirdische Komplex relativ weit voneinander entfernt waren, ließ das belgische Verteidigungskommando zu diesem Zweck eine auf dem Vorfeld (Glacis) platzierte Rutsche errichten.

Bei Kriegsausbruch musste die Garnison schnell in die unterirdische Kaserne zurück. Die Rutsche ermöglichte den Männern mitsamt ihrer militärischen Ausrüstung 20 Meter ins Innere des Forts zu rutschen. "Unten angekommen" bestritten die Männer dann einen 20 Meter langen Gang, um schließlich über einen Schikanenschacht von 2 x 10 m Tiefe ins Innere des Forts zu gelangen.

Querschnitt

1. Friedensbaracken 2. Eingang der Rutsche 3. Doppelte Rutsche 4. Verteidigungsarsenal
5. 20 Meter lange Galerie 6. Schikanenschacht von 2 x 10 m Tiefe

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