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Denkmal Charles de Gaulle

Denkmäler und Grabsteine

Als Charles de Gaulle am 18. Juni 1940 sei- ne Landsleute über den britischen Rundfunk in London dazu aufrief, den Krieg gegen die Deutschen fortzusetzen, wusste noch nie- mand, dass der französische General in wei- ten Teilen der französischen Bevölkerung als "Befreier" gefeiert werden würde.

Charles de Gaulle war eine wichtige franzö- sische Persönlichkeit, auch im Zweiten Welt- krieg, als er den Widerstand Frankreichs ge- gen die deutsche Besatzung führte.

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Charles André Joseph Marie de Gaulle' wird am 22. November 1890 in Lille geboren. Als ausgebildeter Infanterieoffizier der französi- schen Armee tritt de Gaulle im Jahre 1914 in den Ersten Weltkrieg ein. De Gaulle nimmt an den Kämpfen um das Fort Douaumont bei Verdun als Hauptmann teil. Er wird dabei schwer verletzt u. gerät in deutsche Kriegs- gefangenschaft. Nach dem Kriegsende 1918 tritt de Gaulle wieder in die französische Ar- mee ein.

Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, ist de Gaulle Oberst eines französischen Panzerre- gimentes. Schnell wird er zum Kommandeur einer französischen Panzerdivision ernannt.

Als die deutschen Truppen im Mai 1940 in Belgien einmarschieren, wird De Gaulle der Befehl über 5000 französische Soldaten und 85 Panzer übertragen. Neun Tage nach dem deutschen Angriff wird er zum jüngsten Ge- neral der französischen Armee befördert.

General Charles de Gaulle

Während des Zweiten Weltkrieges verteidigt de Gaulle fortdauernd die Interessen Frank- reichs. Am 25. August 1944 marschiert er schließlich an der Spitze seiner Truppen feierlich durch den 'Arc de Triomphe' und über die 'Champs Elysées' in Paris ein.

De Gaulles persönliches Schicksal

"Mit nur '100.000 Goldfranc' aus einem geheimen Fonds 'Paul Reynauds' ausgestattet floh de Gaulle am Morgen des 17. Juni 1940 an Bord eines Flugzeugs von Bordeaux nach London." Es war der 16. Juni 1940, als de Gaulle nach London übersetzte, um dort mit dem britischen Premier Winston Churchill eine britisch-französische Kooperation gegen Nazi-Deutschland zu vereinbaren.
In Bordeaux zurückgekehrt, drängte die französische Regierung um Vizeministerpräsident Philippe Pétain auf einen Waffenstillstand mit Deutschland, weshalb der inzwischen zum Staatssekretär des Kriegsstaates ernannte de Gaulle am 17. Juni 1940 definitiv nach London übersiedelte.
Von da an stützte sich de Gaulle in London auf die französischen Truppen, die im Zweiten Weltkrieg nach der Niederlage Frankreichs an der Seite der Alliierten weiter gegen das na- tionalsozialistische Deutschland kämpften.

Appell vom 18. Juni

Da die französische Regierung um Vizeministerpräsident Philippe Pétain am 17. Juni 1940 aufgrund der aussichtslosen Lage Frankreichs ankündigte, mit Deutschland einen Waffen- stillstand zu vereinbaren, erlaubte Premierminister Winston Churchill de Gaulle, jetzt in Lon- don, über BBC zum französischen Volk zu sprechen.

Am 18. Juni 1940 rief de Gaulle französische Offiziere und Soldaten sowie Ingenieure und Facharbeiter der Waffenindustrie im Verei- nigten Königreich auf, ihm zu folgen und be- schwor, dass die Niederlage nicht endgültig sei. „Was auch immer geschehen mag, die Flamme des französischen Widerstandes darf nicht erlöschen u. wird auch nicht erlöschen“, waren seine Worte. Er betonte dabei auch die Bedeutung der Unterstützung durch die Vereinigten Staaten und Großbritannien. Der Appell gilt als de Gaulles größte Rede. Auch wenn er (Zitat) „das Gesicht der Welt nicht verändert habe, so habe dank ihm immerhin Frankreich das seine gewahrt.“

De Gaulles Aufruf im Juni 1940

Denkmal zu Ehren des Generals Charles de Gaulle

Zahlreiche öffentliche Straßen und Gebäude in Frankreich tragen heute de Gaulles Namen. Im Besonderen die 'Place Charles-de-Gaulle' in Paris und der Flughafen 'Paris-Roissy – Charles de Gaulle'. Auch BELGISCHE GEMEINDEN gedenken heute dem General. In VERVIERS bei- spielsweise ließ die Stadt auf dem höchsten Punkt der RUE DU PARC, direkt gegenüber des Parks TOURELLE, dieses Denkmal zu Ehren des französischen Staatsmannes errichten.

Die Stele ist aus Granit angefertigt und ca. dreieinhalb Meter hoch. Das Medaillon auf der Vorderseite hat einen Durchmesser von 40 cm und besteht aus Bronze. Es zeigt Charles de Gaulle in extrem dynamischer Pose. Unterhalb des Medaillons eingemeißelt "Appel du 18 juin 1940" (de Gaulles Aufruf vom 18. Juni). Auf den beiden Seiten des Gedenksteines ein- gemeißelt 'Honneur et Patrie' (Ehre u. Vaterlandsliebe) sowie 'Hommage à la résistance' (Zum Gedenken an den Widerstand).

Errichtet am 21. Juni 1980 und entworfen von den Architekten Charles Vivroux und Jean Bur- guet. Das Bronze-Medaillon ist dem Maler Albert Dummers aus Stembert (nahe Verviers) zu verdanken.

Die Flamme des französischen Widerstands darf nicht erlöschen

De Gaulle verlangte von den französischen Truppen, dass sie den Krieg gegen Hitler fort- setzen. Von London sprach er am 18. Juni 1940 um 19 Uhr über die BBC zum französischen Volk. Auf der Rückseite des Denkmals ist diese als "Appel du 18 juin" bekannte Rede eben- falls zu bestaunen.

RUE DU PARC - B-4800 VERVIERS

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