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December 16th

VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN > 16.12.2012: Bastogne

Zugegeben: das NUTS-Wochenende 2012 in Bastogne kam etwas ungelegen. Obwohl ich mich mit dem Gedanken abgefunden hatte, dieses Jahr nicht nach Bastogne zu fahren, endete das besagte Wochenende MIT Bastogne. Freitag und Samstag konnte ich definitiv nicht hinfahren, am Sonntag, dem 16. Dezember 2012 aber sollte alles anders kommen.

Ich saß im Auto und wollte wieder nach Hause fahren. Auch am Sonntag war ich immer noch fest entschlossen, NICHT nach Bastogne zu fahren. Doch dann geschah es. An der großen Kreuzung beim Bauern gab es zwei Möglichkeiten. Entweder rechts abbiegen und nach Hause fahren oder aber geradeaus weiterfahren, nach Bastogne ... Was tat ich? Ich hatte wohl einen Aussetzer und fuhr doch tatsächlich einfach geradeaus weiter und landete in ... BASTOGNE. Gegen Mittag traf ich dort ein. Zu sehr reizte mich der Gedanke. Ich konnte einfach nicht widerstehen.

Bastogne's Markenzeichen

Den 16. Dezember 2012 in BASTOGNE erlebte ich wie folgt

Was soll ich sagen? KATASTROPHALES WETTER! Bei meiner Ankunft « gähnende Leere » in den Straßen mit Ausnahme einiger Jeeps/GMC's und vereinzelt Leute, denen ich hier und da begegnete. Ich hielt Ausschau nach militärischen Lagern, Willys, Dodge's, Freunden,..., nach alledem, nur nicht nach leeren Straßen.

Ich fuhr nach Foy, weil ich wusste, dass dort ein Denkmal steht, welches ich noch nicht fotografiert hatte. Von da aus ging es dann weiter nach Re- cogne.
Aus der Ferne hörte ich es ballern, doch die Po- lizei hatte die Straße gesperrt und somit konnte das Lager (welches auch immer) nur zu Fuß erreicht werden. Ich blieb mit meinem Auto im Matsch hängen, nahm es aber gelassen, da ich ja Zeit hatte und mir so die Zeit vertrieb. Bis zur Militärparade waren es noch ca. 2 Stunden (Be- ginn: 14.30 Uhr).

Auf meinem Weg nach Bastogne zurück stieß ich durch Zufall auf ein mir unbekanntes Denkmal. Aus- steigen war nicht, denn schließlich regnete es wie aus Eimern. Was tat ich? Fensterscheibe runterkurbeln und gemütlich aus dem Auto Fotos gemacht. Denkste! Ich hatte wohl die Schlagseite erwischt, sodass die Fahrerseite und ich selber nach nur wenigen Sekunden klatsch nass waren. Naja, ganz so schlimm war es dann doch nicht. :-)
Was tun? Immer noch gähnende Leere, weit und breit keine mir bekannten Gesichter, Philippe Bauer einsam und verlassen. Ich erkundigte mich im Touristinfo auf dem Mac Auliffe-Platz nach dem Stand der Veranstaltung. Ich wollte nämlich nicht umsonst bis 14.30 Uhr warten, aus Angst, die Veranstaltung hätte aufgrund des schlechten Wetters abgesagt werden können. "Sie findet statt, ganz klar. So leicht lassen die sich nicht unterkriegen!", sagte man mir. Ich vertrieb mir noch etwas die Zeit mit einigen historischen Schautafeln und einem Museumsgang und begab mich anschließend zum Mardasson, denn von da aus sollten die Jeeps losfahren ...

UND PLÖTZLICH. Bei meiner Ankunft im Mardasson öffnete sich der Vorhang und das Wetter beruhigte sich schlagartig, zumindest blieb es von da an trocken und die Sonne ließ sich sogar ab und zu blicken. Ich muss sagen: ICH WAR BEGEISTERT! Alle waren gut drauf und posierten sogar für mich vor der Kamera. Alles liebe Leute, freundlich, gelassen, lustig drauf, und dann die militärischen Fahrzeuge..., wovon ich einige bis dahin noch nie gesehen hatte. Das alles trotz des schlechten Wetters!

Die RUE DU SABLON, Ort des Geschehens ...

Von wo aus ich das Geschehen hautnah miterlebte. Denn dort fand die eigentliche Veranstaltung statt, die große militärische Abschlussparade mit vielen militärischen Fahrzeugen und Infanterie aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sowie einigen authentisch nachgestellten Szenen.

Insgesamt wieder mal ein erfolgreicher Ausflug. Letzten Endes bereue ich nicht, hingefahren zu sein. Gegen 17.30 Uhr machte ich mich dann wieder zeitig auf den Heimweg. Auf der Autobahn sah ich dann hier und da auch schon das eine oder andere militärische Fahrzeug zurück nach Hause fahren. Man bedenke, dass die GMC's beispielsweise sehr langsam sind, vor allem wenn es den Berg hochgeht. Da schaltet man manchmal zurück in den ersten Gang und dann kann man auch zu Fuß nebenhergehen... Das Ganze bei 40 l Benzin auf 100 km!
Übrigens regnete es dann auch wieder, teils wieder heftige Niederschläge.

Revue passiert hatte das Ganze für mich persönlich einen entscheidenden Nachteil. Ich musste das nach- holen, was ich nachmittags versäumt hatte: Putzen! :-)

Bis bald Bastogne!

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