bunkertours.be

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Bunker Sippenaeken

BELGISCHE UNTERSTÄNDE

Dieser kleine Bunker entdeckte ich in VOERSTREEK, ein kleines Teilgebiet des wunderbaren "Pays d'Herve", das sich ganz oben im Norden entlang der niederländisch- belgischen Grenze erstreckt. Zu finden ist er zwischen SIPPENAEKEN und TEUVEN, direkt unterhalb des dort be- findlichen Waldstücks "Boevenste Bosch", hierzulande umgangssprachlich besser bekannt als "Côte Beusdal".

Unten im Loch befindet sich das markante, sehenswerte "Schloss BEUSDAEL", eine der schönsten Wasserburgen dieser Region.

Ob "Beusdael" in direktem Zusammenhang mit "Beusdal" steht, vielmehr hiervon abzuleiten ist oder umgekehrt, weiß ich nicht genau, aber das ist wohl offensichtlich.

Tatsächlich befindet sich oberhalb des Bunkers, hoch oben auf dem Kopf im besagten Waldstück, noch eine weitere Sehenswürdigkeit, ein Kriegerdenkmal, das der Schlossherr, Joseph d'Oultremont, dort errichten ließ.

Das Monument erinnnert an die Opfer des ELEKTRISCHEN ZAUNS, der im Ersten Weltkrieg von den Deutschen er- richtet wurde und die Grenze zwischen BELGIEN und HOLLAND undurchlässig machen sollte.

Doch zurück zum Bunker. Im Internet gibt es hierüber nicht allzu viel zu finden. Feststeht, dass es sich hierbei um einen belgischen Bunker handelt und er mit aller Wahrscheinlichkeit Teil der VORGESCHOBENEN STELLUNG BEUSDAEL gewesen sein muss.

Zur Erinnerung, die VORGESCHOBENE STELLUNG war Teil der belgischen Verteidigungsstrategie gegen eine mög- liche deutsche Invasion. Sie bestand in der Errichtung einer Verteidigungslinie durch mehrere kleine, nicht per- manent einzunehmende Bunker, die einen ersten Angriff aufhalten und gezielt infrastrukturelle Zerstörungsmass- nahmen sowie Straßensperrungen ausführen sollten.

Schloss Beusdael

Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des elektrischen Zauns (1. Weltkrieg)

Wie die Fotos zeigen, handelt es sich bei diesem Bunker mit seiner 1 Mann Besatzung um einen MG-Bunker. Um Passanten den Zugang zum Bunker zu verschaffen, wurde dieser vor einigen Jahren freigelegt und mittels Betontreppen versehen.

Von dieser Stellung aus hat man einen herrlichen Blick über die Landschaft und die Lim- burgische Provinz sowie das Schloss Beusdael.

ELEKTRISCHER TODESZAUN - KURZ NOTIERT

Nicht weit vom Schloss Beusdael, hoch oben im Wald, gedenkt ein Denkmal den Todes- opfern des ELEKTRISCHEN TODESZAUNES.

Von den Deutschen im Ersten Weltkrieg er- richtet, sollte der ELEKTRISCHE TODESZAUN die Grenze zwischen Belgien und Holland un- durchlässig machen.

Er sollte junge Belgier daran hindern, in die Niederlande zu flüchten, um von dort aus die belgische Armee zu erreichen.

Es sollen auch viele russische Gefangene da- bei gewesen sein.

Immerhin sollten 2.000 Volt die Mutigen er- nüchtern, diesen tödlichen Weg zu nehmen.

Man muss sagen, dass es trotzdem Tollkühne gab, von denen viele ihren Mut mit dem Tode bezahlten.

Quelle: TROIS-FRONTIERES.BE

"MONUMENT AU FIL ELECTRIQUE"

Startseite | Einleitung | NEU AUF BUNKERTOURS.BE | NEWS / AKTUELL | Der Zweite Weltkrieg | Wie der Krieg nach Belgien kam | 10. MAI 1940 | EUPEN | MALMEDY | MONTZEN | MORESNET | STAVELOT | FORTS IN BELGIEN | P.F.L. I | FORT AUBIN-NEUFCHÂTEAU | FORT BATTICE | FORT EBEN-EMAEL | FORT TANCREMONT | BELGISCHE UNTERSTÄNDE | Soldatenfriedhöfe | Denkmäler und Grabsteine | Museen | BATTLETOURING | VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN | MEMORIAL DAY | PATENSCHAFTEN VON HENRI-CHAPELLE | Nadeln im Heuhaufen | Heimatgeschichte | Zeitzeugen | Familien-Erinnerungen | Auf den Spuren unserer Großväter | Interessante zeithistorische Funde | IN MEMORY OF | GÄSTEBUCH | LINKS | ZEITUNGSARTIKEL | BUNKERTOURS.BE IN DER PRESSE | GRABADOPTION | KONTAKT | VERSCHIEDENES | Sitemap

Yahoo! Wetter

Counter


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü