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30.12.2011: Malmundarium

VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN

Wenn ihr einmal in meiner Gegend seid, kann ich die französisch- sprachige Ortschaft MALMEDY nur empfehlen. Immer wieder gerne fahre ich dorthin, weil die Stadt mit ca. 12.000 Einwohnern nicht nur attraktiv und innovativ ist, sondern auch viele Sehens- würdigkeiten und alte, markante Gebäude besitzt. Dort finden außerdem immer wieder Veranstaltungen und Aktivitäten statt, für jeden Interessenbereich etwas dabei.

Doch auch MALMEDY blieb von den tragischen Ereignissen des Zweiten Weltkrieges nicht verschont. Wir schreiben das Jahr der Ardennenoffensive, genauer gesagt den 23. Dezember 1944, als 28 alliierte Bomber des Typs B-26 Marauder die deutsche Stadt 'Zülpich' (bei Euskirchen) angreifen. Von den 28 gestarteten Maschinen sind deren 22, die die Mission abbrechen. Die sechs anderen verfehlen ihr Ziel und werfen versehentlich (!) 86 125- kiloschwere Bomben auf die Stadt Malmedy ab. Malmedy liegt größtenteils in Trümmern.
Doch damit nicht genug. Am 24. Dezember 1944 sind es 18 schwere Bomber des Typs B-24 Liberator, die sich verirren und Malmedy bombardieren. Gleich einen Tag später wird die Stadt erneut versehentlich durch 4 Bomber B-26 Marauder bombar- diert, Malmedy gleicht endgültig einem Trümmerfeld.

Auszug aus der amerikanischen Militärzeitschrift "Stars and Stripes" Ende Dezember 1944, wodurch die irrtüm- lichen Bombenangriffe auf Malmedy am 23. und 24. De- zember 1944 publik gemacht wurden:

Alles der Reihe nach. Auseinandersetzen möchte ich mich in erster Linie gerne mit dem so genannten MAL- MUNDARIUM. Mir war das MALMUNDARIUM so nicht bekannt. Ich entdeckte es durch Zufall im Internet, als ich die Webseite einer Veranstaltungsagentur besuchte und diese auf die Ausstellung "Les Cantons de l'Est dans la tourmente de la seconde guerre mondiale" aufmerksam machte, zu deutsch "Ostbelgien und die Kriegswirren". Ich wurde hellhörig und plante diese Ausstellung fest ein. Am 30. Dezember 2011 war es dann soweit...

Malmundarium - "Das touristische und kulturelle Herz von Malmedy", zu Recht!

Errichtet wurde das Malmundarium im Jahre 648 als Benediktinerkloster Malmedy. Als im Jahre 1689 Malmedy einem Großbrand zum Opfer fiel, wurde das frühere Klostergebäude ebenso wie die alte an- grenzende Abteikirche (heutige Kathedrale) bei diesem Stadtbrand fast vollkommen zertstört. Natürlich be- stand ein öffentliches Interesse an der Erhaltung dieses Gebäudekomplexes, sodass kurze Zeit später dessen Neuaufbau erfolgte.
Zur Zeit der französischen Besatzung (1792-1793) waren in diesem Gebäude die Staats- und Regierungsbehörden untergebracht. Im 19. Jahrhundert diente es den hiesigen Streitkräften als Kaserne.
Später dann wurde das Kloster in ein Progymnasium umgewandelt und diente bis 1982 als Königliches Athenäum (Gymnasium).
Im Jahre 1985 wurde der Gebäudekomplex von der Stadt angekauft. Nach einer grundlegenden Sanierung wurde das "Malmundarium" im Jahre 2005 offiziell eröffnet. Es zeigt nun den Kirchenschatz, wird für wechselnde Ausstellungen genutzt und beherbergt die zu einem einzi- gen Museum vereinten ehemaligen Karnevals-, Papier- und Gerberei- museen sowie die Stadtbibliothek.
Allein der Anblick dieses gigantischen Gebäudekomplexes mit seinem vorausschauenden Krie- gerdenkmal und der angrenzenden Kathedrale weckte bei meinem Besuch schon fast nostal- gische Gefühle...!

Das Kriegerdenkmal erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Stadt

Es war der 30. Dezember 2011, als ich morgens so gegen 9.30 Uhr in Malmedy eintraf. An diesem Frei- tag war das Wetter sehr bedeckt, aber trocken. Noch waren die Türen des Malmundariums verschlossen. Zeit genug, um mich ein wenig mit der Umgebung vertraut zu machen...

Schnell stieß ich vor Ort auf zum Teil sehr imposante Gebäude und viele kleinere Denkmäler, so u. a. auf die fünf Gedenksteine zum Gedenken an die Opfer der irrtümlichen US-Bombardierungen von Malmedy im Dezember 1944. Dazu mehr später!

Nachdem ich nun all diese ehrenwerten Denkmäler, wenn auch nicht unbedingt kriegsbezogen, fotogra- fisch festgehalten hatte, machte ich mich auf den Weg zurück zur eigentlichen Attraktion dieses Tages. Inzwischen hatte auch das Malmundarium seine Pfor- ten für das breite Publikum geöffnet.

An der Rezeption wurde ich von zwei Damen herz- lich empfangen. An diesem Freitagmorgen schien wenig los zu sein. Genau gesagt war ich zu dem Zeitpunkt der einzige Besucher dort...
Zahlreiche Bücher über das Malmundarium und dessen Ausstellungsthemen konnten dort für wenig Geld gekauft werden, aber nicht nur. Außerdem waren dort einige Bücher über die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in und um Malmedy vertreten, wovon ich gleich drei kaufte. Anschließend machte mich eine der beiden Empfangsdamen mit der Infrastruktur vertraut, klärte mich über die dort vorzufindenden Gebäulichkeiten auf und führte mich durch die lang gezogenen Gänge, in deren Herz sich der wunderbare Innenhof mit zahlreichen Kunstobjekten und Skulpturen befand. Nachdem wir uns noch über das eine oder andere unterhalten hatten, setzte ich meinen Weg alleine fort, wohlbe- merkt ganz alleine, denn immer noch weit und breit keine anderen Besucher. Was ich nicht wusste: der Eintritt kostete läppische 6 Euro, allerdings ver- schaffte mir das Ticket nicht nur den Zugang zu der Kriegsausstellung, sondern ebenfalls zu allen anderen Ausstellungen. Mit anderen Worten: ich hatte überall Zugang und besichtigte somit quasi die gesamte Infrastruktur. Ich kann nur sagen: Wouw!

Die Eingangshalle

Der Empfangsbereich mit vielen interessanten Büchern ...

... wovon einige über den Zweiten Weltkrieg aus der Region

Der Innenhof mit zahlreichen Kunstobjekten und Skulpturen


Ich setzte also meinen Weg fort und begab mich direkt zum Aufzug. Die Kriegsausstellung befand sich oben im Dachboden auf der zweiten Etage (zur ersten Etage hat man keinen Zugang). Oben angekommen wurde ich direkt vom imposanten Dachgebälk erschlagen. "Le passé est le mirroir de l'avenir", hieß es auf einer Glastüre direkt vorne an. Der Spruch stammt aus der Feder des griechischen Philosophen 'Platon' (400 vor Chr.) und heißt soviel wie: "Vergangenheit als Spiegel der Zukunft".
Der erste Raum des sogenannten "Historiums" im Dachgeschoss lud zu einer Reise durch 1400-jährige Geschichte von Malmedy ein. Zahlreiche Dokumente, Gegenstände und historische Gravuren wurden hier auf sehr attraktive Art und Weise ausgestellt.
Die Kriegsausstellung befand sich im hinteren Bereich, zu dem ich mich auch direkt begab.

Beeindruckend: das Dachgebälk

Das ehemalige Kloster stellte mit seinen unmittelbaren Nebengebäuden eine "Immunität" im Herzen der Stadt dar

Ostbelgien und die Kriegswirren

Unter dem Titel "Ostbelgien u. die Kriegswirren" sollte diese Ausstellung die bewegenden Ereignisse der Stadt Malmedy u. der Region Malmedy während des Zweiten Weltkrieges auf zwölf Schautafeln veranschaulichen.
Rechts am Eingang das Werbeplakat. Der Raum war relativ klein gehalten, aber sehr geschmackvoll hergerichtet. In verdunkelter Atmosphäre konnte sich der Besucher besser in die damalige Zeit zurück- versetzen.
Ich verschaffte mir einen Überblick der Infrastruktur und wusste gleich, dass diese Ausstellung etwas zu bieten hatte.
Zu meiner Linken eine Wand komplett bedeckt mit alten Aufnahmen und französischen sowie deutschen Texten und Zeitungsartikeln, haupt- sächlich aus der Zeit der Machtergreifung und der Wiedervereinigung der Gebiete von Eupen und Mal- medy mit dem Deutschen Reich. Präsentiert wurde außerdem die Niederlage der 'Rundstedt-Offensive' im Jahre 1945 oder aber Hitlers Wunderwaffe, die V1-Rakete. Artikel über den Antisemitismus und ein ausführlicher Bericht über den Einmarsch der Wehr- macht 1940 in Belgien komplettierten die gelungene "Wandausstellung".
In der Nähe der Schautafeln setzte ich meine Route fort. Bevor ich diese allerdings in Augenschein nahm, setzte ich mich mit einem wunderbaren Buch aus- einander: "LE PATRIOTE ILLUSTRE", eine bel- gische Zeitschrift, die 1880 gegründet und wöchent- lich herausgegeben wurde. Die vorläufig letzte Aus- gabe erschien am 16. August 1914, als deutsche Truppen während des Ersten Weltkrieges in Brüssel einmarschierten. Die Zeitschrift wurde dann erst wie- der im Jahre 1918 angeboten, allerdings mit An- laufschwierigkeiten. Erst im Februar 1919 hatte sich die Lage um den "PATRIOTE ILLUSTRE" wieder nor- malisiert.

Les Cantons de l'Est dans la tourmante

Das Buch, welches ich dort vorfand, war eine gebündelte Ausgabe aus einigen Jahrzehnten belgischer Ge- schichte. Beim Durchblättern stieß ich durch Zufall wieder auf den Artikel über den deutschen Einmarsch 1940 in Belgien und die Besatzung von Eupen.

Die Kriegsausstellung

Links vom Eingang: die "Wandausstellung"

Bild rechts: Erste Seite der vorerst letzten Ausgabe vom 16. August 1914

DIE SCHAUTAFELN

Mittels Schautafeln veranschaulichte die Ausstellung dem Besucher, was in den Kriegsjahren 1939-1945 u. Zwischenkriegsjahren in und um Malmedy geschah und welche Auswirkungen das Kriegsgeschehen auf das tägliche Leben der Bevölkerung hatte. Außerdem behandelte die Ausstellung den Versailler Vertrag und Belgiens Sicherheitspolitik unter der Regierung 'Baltia' und noch andere nicht weniger inte- ressante Themen. Alle Tafeln waren gut bestückt mit alten Fotos aus Archiven und Bildern sowie di- versen Landkarten und Zeichnungen.

WIE: Die Straßen erhalten andere Namen

Die Nazi-Propaganda ist überall und allgegenwärtig und hat Malmedy fest in der Hand. Auf Plakate, in Zeitschriften, selbst in Kinos. Keine anderen Radio- sender mehr als die vorgegebenen.
Die "PLACE ALBERT" in Malmedy wird in "ADOLF HITLERPLATZ" umbenannt.
Aus der Kathedrale erklingt nur noch "DEUTSCH- LAND ÜBER ALLES".
In den Schulen wird Deutsch die Unterrichtssprache.
Deserteure werden bis aufs Tiefste verurteilt und Konzentrationslagern zugeführt oder an die Ostfront verlegt.
Das alltägliche Leben in Malmedy unter dem Hakenkreuz.

WIE: Kinder und Jugendliche unterm Hakenkreuz

In der Zeit des Nationalsozializmus wird die HITLER-JUGEND gegründet, auch in Malmedy. 97 % der Kinder und Jugendlichen des deutschsprachigen Gebietes sowie 93 % der Kinder und Jugendlichen des Kantons Malmedy wurden so der Hitler-Jugend angegliedert. Allein im Kanton Malmedy wurden zu diesem Zweck über 150 Einrichtungen geschaffen.

WIE: Die Befreiung von Malmedy

Malmedy wurde insgesamt zweimal befreit. Die erste Befreiung erfolgte am 11. September 1944 durch alliierte US-Truppen. Am 16. Dezember 1944 startet Hitler seine letzte Großoffensive. Die Stadt Malmedy wird dabei gleich dreimal, an drei aufeinander fol- genden Tagen (23., 24. und 25. Dezember 1944), VERSEHENTLICH bombardiert. Die Stadt Malmedy gleicht einem Trümmerfeld, Sankt Vith wird dabei völlig zerstört.
Am 28. Januar 1945, also an dem Tag, an dem die Ardennenschlacht endete, wurde Belgien endgültig durch Nazi-Deutschland befreit. Die Luftangriffe und Bombardierungen forderten Malmedy 193 und Sankt Vith 154 Zivilopfer (die gefallenen Soldaten während der Gefechte nicht mitgezählt). Die Kämpfe verur- sachten dabei Kriegsschäden an ca. 90 % der Wohn- häuser in und um Büllingen, Sankt Vith und Burg-Reuland.
Nach dem Krieg mussten sich viele Bewohner der Region, die der Wehrmacht unweigerlich zum Opfer gefallen waren, vor Militär- und/oder Zivilbehörden verantworten.
Die Nazi-Zeit hinterließ insgesamt in und um Mal- medy viele sichtbare Schäden von Vernichtung und Verwüstung.

DIE AUSSTELLUNGSTISCHE

Neben den Schautafeln gab es aber auch noch viele andere Dinge zu erleben. Der FILMBEITRAG, um die Geschichte der Stadt noch besser zu verstehen, und natürlich die antiken Ausstellungstische, in denen wertvolle Texte und Dokumente aus Archiven ('ARCHIVOTHEQUE MALMEDY') sowie Bücher und seltene Fo- tos vorzufinden waren.

Die Kriegsausstellung war eine sehr interessante Ausstellung. Sie begeisterte durch viele Raritäten, die ich bislang nicht kannte, und über die Geschichte von Malmedy im Zweiten Weltkrieg bin ich auch um Einiges schlauer geworden. Vieles weiß ich zu berichten, nicht alles kann hier veröffentlicht werden.

Bei der Ausstellung konnten noch andere nicht weniger interessante Ausstellungen besichtigt werden, wie beispielsweise das Papiermuseum, das sich der Geschichte der Papiergewinnung aus Faser widmet, oder das Karnevalsatelier, wo der typisch wallonische 'Cwarmê-Karneval' mit seinen 15 Traditionsmasken und Kostümen den Besucher in seinen Bann zieht, oder noch die Schatzkammer der Kathedrale. Ferner war dort eine Marionettensammlung aus der Burg 'Rein- hardstein' sowie eine Retrospektive des belgischen Comic-Zeichners Jean-Claude SERVAIS zu sehen.
Und dann war da noch der Filmsaal, der einen 10- Minutenfilm über die Entwicklung der Stadt zeigte. Auf einer Infosäule mit Touchscreen konnten 7 Kurzfilme zu aktuellen Themen aufgerufen werden.

SUMMA SUMMARUM: das "MALMUNDARIUM" ist ein attraktives, multifunktionell gestaltetes Zentrum für jeder- mann. Es hat viel Potential und bietet viele sehenswerte Ausstellungen aus unterschiedlichen Interessenbereichen. Die Themenbereiche werden regelmäßig aktualisiert, sodass jeder Besucher voll auf seine Kosten kommen müsste.

In den Ausstellungsräumen « Châtelet » und « Livremont » mit dem hervorstechenden Dachgewölbe finden Wechselausstellungen und andere touristische und kulturelle Darbietungen statt

Vom 17. Dezember 2011 bis 16. Februar 2012 war im MALMUNDARIUM MALMEDY eine umfangreiche Ausstellung über die Kriegsjahre in den Ostkantonen zu sehen.
"Ostbelgien und die Kriegswirren" ist eine ge- schichtliche Aufarbeitung der Vergangenheit Malme- dy's, vom Wiener Kongress über den Vertrag von Versailles, bis zum Zweiten Weltkrieg.
Auf zwölf Hinweistafeln, die vom 'Geschichtsverein der Hochardennen' zusammengestellt worden waren, wurde diese leidvolle Zeit zusammengefasst.
Die Ausstellung richtete sich zunächst an die Ein- wohner der Region, an die Jugend, aber auch an alle Geschichtsinteressierte des Zweiten Weltkrieges.
Am 30. Dezember 2011 besichtigte ich das Malmun- darium und die Kriegsausstellung. Ich war schwer angetan, von der Kriegsausstellung, wodurch ich um eine Erfahrung reicher geworden bin, aber auch von der Infrastruktur, die mir in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Und an diesem Morgen blieb ich der einzige Besucher :-)

Das MALMUNDARIUM ist zu finden in B-4960 Mal- medy, auf der PLACE DU CHATELET 9, direkt neben der großen Kathedrale.
Der Eintrittspreis beläuft sich auf 6 Euro. Im Preis enthalten sind auch die Dauerausstellungen im Mal- mundarium.
Geöffnet von 10 bis 18 Uhr, in der Nebensaison von 10 bis 17 Uhr. Montags geschlossen.

Die offizielle Homepage des 'Malmundariums' und alle weiteren Informationen findet ihr unter
www.malmundarium.be

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