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03.03.2012: G. Martinius

VERANSTALTUNGEN - AUSSTELLUNGEN

In der Zeitung entdeckte ich einen Artikel über einen Herrn, der in seinem Keller wahre Schätze aufzube- wahren weiß, jedoch keine konkrete Verwendung für diese antiken Stücke hat. "Ich hatte diese alten Doku- mente zu Hause und habe mir gedacht, dass man damit doch irgendwas machen müsste", heißt es im GRENZ-ECHO - Ausgabe vom 28. Februar 2012.
Der Geschichtsinteressierte nahm die Sache in die Hand und tatsächlich, am Wochenende des 3. März 2012 war es dann soweit: im 'Dorfhaus Lontzen' stellte er das historische Material dem breiten Publikum zur Schau.

Die Ausstellung interessierte mich insofern, weil dort u. a. Eupener Zeitungen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu sehen waren. Am 3. März 2012 stattete ich der Ausstellung einen Besuch ab...

Er kämpfte an der Front in Rußland, im Balkan und in Italien. Bei Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft. In der Gefangenschaft entdeckte er sein Talent für Fremdsprachen. Er studierte, brach sein Studium allerdings nach kurzer Zeit ab, da sich das Hochschulleben nach Kriegsende als schwierig gestaltete. Er arbeitete als Industriekaufmann in einer Firma für Kühltechnik. Durch seinen Beruf musste er häufig in das Ausland, was ihn zu mehreren Umzügen zwang, zuletzt nach LONTZEN, wo er bis heute lebt.

Die Rede ist von Günter MARTINIUS, jener Herr, der am Wochenende des 3. März 2012 eine Aus- stellung in LONTZEN (B) über historische Fund- stücke ausrichtete.

G
ünter MARTINIUS ist seit 1988 im Ruhestand. Er setzt sich sehr stark für das Lontzener Dorfgeschehen ein und ist heute fester Bestandteil des Lontzener Verkehrs- vereins.

Günter Martinius (Quelle: "Grenz-Echo")

Bei den Lontzener Dorfbewohnern ist MARTINIUS allseits bekannt. Geboren im April 1921 ist er heute stolze 91 Jahre alt. Neben einem vielseitigen, organisatorischen Wirken ist MARTINIUS außerdem sehr gerne zu Scherzen aufgelegt. Davon konnte ich mich anlässlich der Ausstellung vom 3. März 2012 hautnah über- zeugen...

Dorfhaus Lontzen - Der Ort des Geschehens

Das 'Dorfhaus Lontzen' besteht aus polyvalenten Räumen für Dorfvereinigungen (Landfrauen, Kirchenchor, Jugendchor usw.). Die Räume sind so konzipiert, dass jede Vereinigung ihre Aktivität ausüben kann. Offiziell eingeweiht wurde es im Jahre 2006. Rund 1,5 Millionen Euro flossen in das Großprojekt.

Die Ausstellung - Günter Martinius mit offenem Ohr für seine Besucher und für Erklärungen jederzeit bereit

Preisausschreiben

Direkt zu Beginn der Ausstellung erhielt jeder Besucher einen Quizbogen. Die Rätselfrage war einfach, denkste...
Zu erraten war der Name einer Persönlichkeit, abgebildet auf dem Deckblatt einer Zeitschrift. "8. Zeile, 7. Kopf".
Erkannt?

Zahlreiche Ausstellungsstücke

Neben einigen Schautafeln, zahlreichen Artikeln aus und über Lontzen und Herbesthal, dem "Le Petit Parisien" aus dem Jahre 1893 und anderen zahlreichen Zeitungen, Dokumenten und Illustrationen aus der Gegend waren dort auch zahlreiche alte Ausgaben des Grenz-Echos und auch der Eupener Zeitung aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges vorzufinden. Besonders hervorzuheben auch persönliche Papiere und Ausweise des Herrn Martinius, so u. a. Dienst- und Mitgliedskarten sowie ein Kraftfahrzeugbrief.

Anzeigen aus Zeitschriften der ersten Kriegsjahre 1940-1943

Zeitschriften, Papiere und Dokumente rund um den Zweiten Weltkrieg

Sowie zahlreiche andere Schmuckstücke wie die Wählerliste der Gemeinde Lontzen aus dem Jahre 1931 ...

... die belgische Zeitschrift 'LE SOIR ILLUSTRE' ...

... oder diese ländliche Wochenschrift aus dem Jahre 1913

Insgesamt war die Ausstellung ein Erfolg. Es gab so manches aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu se- hen, zu 99% Heimatbezogenes. Was Herr Martinius mit all diesen Zeitschriften und Papieren gedenkt zu unternehmen, weiß er selber noch nicht genau. Fest- steht, dass er das eine oder andere Dokument gerne Geschichtsinteressierten überlassen möchte.

Herr Martinius, Sie werden mir in guter Erinnerung bleiben.
Auf dass Sie noch einige Jahre unter uns verweilen!

Bildergalerie

DER OFFIZIELLE ARTIKEL IM GRENZ-ECHO (KLICKEN)

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