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Vorwort: A.P. Weber

Der Zweite Weltkrieg

Kurz erwähnen möchte ich eine Person, die mich wäh- rend meiner Zeitreise in die Vergangenheit ganz be- sonders geprägt hat: Andreas Paul Weber.


Erinnern wir uns. Am 20. 4. 1889, vor 120 Jahren also, wurde jener Mensch geboren, der die zivilisierte Welt schädigen und auf höchster Ebene verachten sollte, Adolf Hitler.


Es gibt keine Worte für das, was Adolf Hitler der Zivili- sation angetan hat. Grund genug für mich zumindest eine Person zu erwähnen, die für mich wohl zu den konsequentesten künstlerischen Gegnern des National- sozialismus gehörte: Lithograph und Karikaturist A. P. Weber.


Es gab Zeiten, da fertigte A. P. Weber judenfeindliche Karikaturen für NS-Blätter an, allerdings entsprach dies seinem Weltbild vor 1933, geprägt durch die Machter- greifung der Nationalsozialisten unter Diktator Adolf Hitler. Später jedoch gehörte er den nationalrevolu- tionären Kritikern des Nationalsozialismus an.
Doch längst vor 1933 revolutionierte Weber durch sein erbittertes Nein zum Aufstieg des Dritten Reiches. Sein wohl berühmtetes Werk: "Das dritte Reich und sein Erbe", welches die faschistischen Methoden der Natio- nalsozialisten beleuchtet.


A
ndreas Paul Webers ideologischer Hintergrund ist die völkisch-nationalrevolutionäre Bewegung der zwanziger Jahre. Bereits zwischen den Kriegen zeigte er sich offen antisemitisch und arbeitete in seinen Zeich- nungen mit prägnanten völkischen Stereotypen. Sein späterer „Antifaschismus“ ist ambivalent: er gehörte den nationalrevolutionären Kritikern des Nationalso- zialismus an und fertigte doch für NS-Blätter antise- mitische Karikaturen an, die jedoch seinem völkischen Weltbild auch vor 1933 entsprachen (Quelle: Wikipe- dia).


Andreas Paul Weber
wurde am 1. November 1893 in Thüringen, Deutschland, als Sohn eines Eisenbahn-Assistenten geboren. Am 2. Juli 1937 wurde er wegen seiner Kontakte zum 'Widerstandskreis' verhaftet und bis zum 15. Dezember in Hamburg-Fuhlsbüttel, in Berlin und Nürnberg gefangen gehalten. Im Gefängnis wurde ihm das Zeichnen unpolitischer Blätter gestattet.


Am 9. November 1980 verstarb der Künstler 87jährig in Schretstaken,
Deutschland, Schleswig-Holstein. Seine Urne wurde im Garten des A. Paul Weber-Museums bei- gesetzt. Webers Gesamtwerk umfaßt knapp 3.000 Li- thographien, Hunderte von Holzschnitten, über 200 Öl- bilder, eine unübersehbare Zahl gebrauchsgraphischer Arbeiten und Skizzen sowie einige tausend Handzeich- nungen.

Links: Weber im Alter von 87 Jahren, rechts: aus früheren Werken: Kameraden, 1928

Im Hofbräukeller, 1931/32

Auszug aus dem Werk "Das Dritte Reich und sein Erbe"

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