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04.2013 Martin Gray

ZEITUNGSARTIKEL > 2013

Die Geschichte eines Mannes, der die Unmenschlichkeit besiegte,
weil er an die Menschlichkeit glaubte.

Martin Gray erlebte als Vierzehnjähriger den Einmarsch der
Deutschen
in Warschau. Mit seiner Familie wird er ins
Vernichtungslager
Treblinka deportiert.

Er
muss mit ansehen, wie seine Mutter und seine beiden kleinen
Br
üder im Todeslager umkommen und sein Vater von einem
SS
-Mann erschossen wird.

Die Gewalt und die Grausamkeit, denen Gray begegnete, weckten
seinen
Überlebenswillen. In seinen Büchern versucht er den Menschen
Mut
zu machen, den Glauben an das Leben nicht zu verlieren.

Martin Gray wird am 27. April 1922 in Warschau als Mietek Grayews- ki geboren. 1939 wurde sein Vater zur polnischen Armee einberufen, der Betrieb stillgelegt. Nach dem Einmarsch der Deutschen wurde die Familie in das Warschauer Ghetto getrieben, wo sich der damals nur Vierzehnjährige als Lebensmittelschmuggler betätigte. Als seine Mutter und seine beiden kleinen Brüder nach «Treblinka» deportiert wurden, schloss sich Gray freiwillig dem Transport an, wurde aber im Lager von seiner Familie getrennt. Auf unglaubliche Art und Wei- se gelang ihm die Flucht aus dem Vernichtungslager. Er schloss sich den polnischen Partisanen an, später dann der Roten Armee. 1947 desertierte er und emigrierte in die Vereinigten Staaten, wo er ein Kleinunternehmen aufbaute. Nach der Geburt seines ersten Kindes siedelte er nach Frankreich und ließ sich in der Nähe von Cannes als Landwirt nieder. Dort verlor er 1970 bei Waldbränden seine Frau Di- na und seine vier Kinder. Als Gründer der Stiftung «Dina Gray» fand er eine neue Lebensaufgabe, die sich für die Erhaltung einer intakten Natur einsetzt. 1976 heiratete Gray ein zweites Mal. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor.

Gedenkstein für Martin Gray in Uccle (B)

Gray ist es wichtig, seine Erfahrungen weiterzugeben und den Menschen trotz schwerer Schicksalsschläge Mut zu machen, den Glauben an das Leben nicht zu verlieren. Er ver- öffentlichte mehrere Bücher, von denen «Des Lebens Ruf an uns wird nie enden» und «Der Schrei nach Leben» die bekanntesten sind. Im Buch «Der Schrei nach Leben» wird so die Lebensgeschichte eines jüdischen Halbwüchsigen dargestellt, der überlebt, weil er mutig die Gunst der Stunde nutzt und so immer wieder den Nazis entkommt. Das Leben im Warschauer Ghetto wird dabei genau dargestellt.

In ihrer Ausgabe vom 19. April 2013 widmete die französischsprachige Tageszeitung «L'avenir» Gray eine ganze Seite. Sehr schöner Artikel!

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